Generationennachfolge bei Bausch+Ströbel abgeschlossen

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"'50 Jahre Innovation – und wir haben noch viel vor', so lautet das Motto unseres Jubiläumsjahrs. Und das bedeutet natürlich, dass wir im Jubiläumsjahr 2017 nicht nur mit Stolz auf das Erreichte zurückblicken, sondern tatkräftig an der Zukunft des Unternehmens arbeiten", so Siegfried Bullinger und Rolf Ströbel, die beiden Gründungsgesellschafter des Spezialmaschinenherstellers Bausch+Ströbel in Ilshofen.

Nachdem nun kürzlich mit der Einweihung der neuen Fertigungshalle ein weiterer baulicher Meilenstein in Richtung Zukunft gelegt wurde, geht es jetzt daran, auch die Organisation weiter an die Herausforderungen der Zukunft anzupassen. Aus diesem Grund wurde nun der zweite Schritt der Generationennachfolge vollzogen.

Nachdem Markus Ströbel, Sohn des Firmenmitbegründers Rolf Ströbel, bereits seit 2001 Geschäftsführer ist, wird nun auch bei der Familie Bullinger die zweite Generation in die Geschäftsführung einziehen. Thorsten Bullinger folgt seinem Vater Siegfried Bullinger nun ebenfalls als Geschäftsführer nach.

Bereits 2013 wurde mit Dr. Hagen Gehringer ein Geschäftsführer eingestellt, der nicht aus dem Kreis der Familienstämme kommt. Dem rasanten Wachstum des Unternehmens Rechnung tragend ist nun geplant, die Geschäftsleitung in naher Zukunft um weitere Mitglieder zu erweitern und die anstehenden Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Unter Mitwirkung des erst kürzlich installierten Beirats wurde ein tragfähiges Zukunftskonzept erarbeitet.

Thorsten Bullinger, Rechtsanwalt, ist bereits seit Jahren im Unternehmen in verschiedensten Funktionen tätig, zuletzt als Bereichsleiter Recht, Verwaltung und Finanzen. Zudem ist er Geschäftsführer von Gmpi in Ilshofen, ebenfalls ein Maschinenbauunternehmen im Bereich Verpackungstechnik.

"Für mich ist es wichtig, dass wir auch künftig ein familiengeführtes Unternehmen bleiben, deshalb bin ich froh, dass für unsere Familie nun künftig mein Sohn aktiv an der Lenkung des Unternehmens beteiligt ist", so Siegfried Bullinger. Er selbst war erst Anfang 20, als er Bausch+Ströbel mitbegründete. In den darauf folgenden Jahrzehnten war er vor allem der technische Kopf des Unternehmens, viele Entwicklungen sind ihm und seinem großen Engagement zu verdanken. Ebenso prägte er durch seine Persönlichkeit das Unternehmen – dem er natürlich als Gesellschafter weiter verbunden bleibt – wie dies auch bereits bei Rolf Ströbel der Fall ist.

Dieses Engagement wird noch gesondert in einer offiziellen Feier gewürdigt.

Bekenntnis zum Standort Ilshofen – Einweihung der neuen Fertigungshalle

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Zahlreich waren die Gäste, als die neue Fertigungshalle des Spezialmaschienherstellers Bausch+Ströbel in Ilshofen am Freitag, 22. September, feierlich eingeweiht wurde: angefangen von Ilshofens Bürgermeister Roland Wurmthaler über den Ersten Landesbeamten Michael Knaus vom Landratsamt und Frank Berner, Planer und Architekt vom Planungsbüro kab bis hin zu Christian von Stetten (MdB), CDU und Jutta Niemann (MDL) von B90/Die Grünen als Vertreter der Politik. Und nicht zuletzt waren natürlich all jene da, die tatkräftig am Bau tätig gewesen sind oder in anderer Weise am Entstehen beteiligt waren.

Ein Teil der Halle war durch das Team des Flair Park-Hotels in einen kleinen Festsaal verwandelt worden, in dem sich die Gäste sichtlich wohl fühlten. Begrüßt wurden die Gäste von Haumeister Willi Jost, der in kabarettistischer Weise auch im weiteren Verlauf des Abends die Anwesenden immer wieder zum Lachen brachte.

Im Namen der Geschäftsleitung und der Gesellschafterfamilien begrüßte der Geschäftsführende Gesellschafter Siegfried Bullinger die Gäste und sprach seinen Dank an alle aus, die am Projekt beteiligt waren. Wie sehr sich Bausch+ Ströbel in den vergangenen Jahren verändert habe, zeige sich am eindrücklichsten an Luftbildern des Firmengeländes, erklärte er. Dass die Fertigung nun in modernen Räumen und vor allem wieder an einem Standort untergebracht sei, bringe sehr viele Vorteile mit sich.

Im Namen des Landrats und der Kreistagsmitglieder gratulierte Michael Knaus ganz herzlich zur neuen Fertigungshalle und gab seiner Freude Ausdruck, dass dies ein klares Standortbekenntnis zum Kreis Schwäbisch Hall sei. Dies freute auch Bürgermeister Roland Wurmthaler, der dem Unternehmen ebenfalls alles Gute für die weiter Zukunft wünschte. Er selbst bleibe dem Unternehmen verbunden, wenngleich nicht mehr als Bürgermeister, da seine Amtszeit in einigen Monaten ende.

Nachdem Betriebsratsvorisitzender Björn Uhlig sich im Namen der gesamten Belegschaft für die große Investition in neue attraktive Arbeitsplätze bedankt hatte, gab Architekt Frank Berner noch einige Informationen zum neuen Gebäude. Wie schon zuvor Siegfried Bullinger lobte er den gelungenen Bauablauf und betonte, dass Bausch+Ströbel "auf der Liste unserer beliebtesten Kunden" ganz weit oben stehe.

Im Anschluss wurden die Gäste in gewohnt guter Weise vom Flair Park-Hotel Ilshofen verwöhnt, für die musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe "Red Fat Cat".

Infos zur neuen Fertigungshalle:
Die Dimensionen sind eindrucksvoll: Allein die neue Fertigungshalle ist 105 Meter lang, 40 Metern breit und 8,5 hoch. 120 Mitarbeiter finden in der neuen Halle Platz. Noch einmal so viele sind es im neuen, vierstöckigen Bürogebäude, das die Fertigungshalle nochmals um ein paar Meter überragt. Auf. Auf einer Länge von 49 Metern und einer Breite von 10 Metern ragt es satte 16 Meter in die Höhe. Mit der jetzt weitgehend abgeschlossenen Erweiterung erschließt sich das Unternehmen eine ganze Reihe von zusätzlichen Vorteilen. So wird die Fertigung an derzeit drei Produktionsstätten nun an einem Standort konzentriert. Das erleichtert auch die interne Kommunikation, da im neuen Verwaltungstrakt produktionsnahe Abteilungen in der Nähe der Fertigung positioniert sind.
Mit dem Neubau schreibt der Maschinenbauer auch die eigene Firmenphilosophie fort: Schon immer wurde Wert auf eine möglichst große Fertigungstiefe gelegt. Zum einen, um möglichst viel Wertschöpfung und Know-How im eigenen Haus zu halten, zum anderen aber auch, um flexibel zu bleiben und hohe Qualität garantieren zu können.

Noch lange kein altes Eisen

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50 Jahre Bausch+Ströbel - Einst Garagenfirma, heute Weltmarktführer

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Strahlender Sonnenschein, zahlreiche Attraktionen und ein ganz besonderer Rahmen. Weit über 2.500 Bausch+Ströbel Mitarbeiter und Familienangehörige genossen zuletzt auf über 4.000 Quadratmetern die 50-jährige Jubiläumsfeier von Bausch+Ströbel in und um die Arena Hohenlohe.

Unter dem Motto „Erlebnis Wilder Westen“ wurde der Pioniergeist der Unternehmensgründer sowie die Leitungen der Mitarbeiter gefeiert. Das sich der Spezialmaschinenhersteller in den vergangenen fünf Jahrzehnten dabei von einer Garagenfirma zum Weltmarktführer entwickeln würde, war zunächst jedoch nicht abzusehen.

Denn als 1967 die drei jungen Tüftler Rolf Ströbel, Wilhelm Bausch und Siegfried Bullinger in einer Michelbacher Garage den Schritt in die Selbstständigkeit wagten, hatten sie zunächst Mühe, andere von ihren Ideen zu überzeugen. Gemeinden erteilten keine Baugenehmigung, Banken lehnten Kreditvergaben ab. Die Gründung wurde über Privatdarlehen in der Verwandtschaft finanziert.

Heute arbeiten über 1.300 Menschen für Bausch+Ströbel in Ilshofen, weltweit sind es 1.600.

Einer der Gründe für diese außergewöhnliche Entwicklung: Die Qualität der Ausbildung. Bereits zweimal in den vergangenen sieben Jahren stellte Bausch+Ströbel Deutschlands besten Industriemechaniker-Azubi.

Ein weiterer Grund: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit dem Unternehmen und seinen Produkten identifizieren, ihr Engagement und ihre Ideen mit einbringen. So war es auch selbstverständlich, dass diese bei der Planung des jüngsten großen Bauprojekts, der neuen Fertigungshalle, mit einbezogen wurden. Ein eigens zusammengestelltes Team aus Mitarbeitern der Fertigung und Führungskräften hat sich in diversen Workshops mit den Anforderungen an die künftigen Arbeitsplätze auseinandergesetzt.

Voraussichtlich im Herbst kann die 4.200 Quadratmeter umfassende Halle sowie das dazugehörige Bürogebäude mit 2.500 Quadratmetern Nutzfläche auf fünf Etagen bezogen werden. Die Zeiten in der engen Garage sind lange vorbei. Heute umfasst das Betriebsgelände von Bausch+Ströbel eine Fläche von rund 90.000 Quadratmetern. Was sich nicht geändert hat, ist die Lust an innovativen Ideen - und an außergewöhnlichen Festen.


Real Madrid der Maschinenbauer

Südwestpresse
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Besonderer Besuch im Jubiläumsjahr

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Zum Auftakt seines Besuchs im Landkreis Schwäbisch Hall am 18. Mai kam Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu einem kommunalpolitischen Gespräch in Ilshofen beim Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Landrat Gerhard Bauer, Ilshofens Bürgermeister Roland Wurmthaler, Abgeordneten, sowie Dezernenten aus dem Landratsamt zusammen.

Bausch+Ströbel war damit das einzige Unternehmen im Landkreis, das Ministerpräsident Kretschmann besuchte.

"Dass dieser besondere Besuch jetzt auch noch in unser Jubiläumsjahr fällt, freut uns besonders", betonte Siegfried Bullinger, geschäftsführender Gesellschafter bei Bausch+Ströbel in seiner Begrüßungsrede.

Im Anschluss an das rund 90-minütige kommunalpolitische Gespräch im Betriebsrestaurant von Bausch+Ströbel erfolgte noch eine Führung durch die Montagehalle. Den sichtlich beeindruckten Gästen wurde an hochkomplexen Abfüll- und Verpackungsanlagen erläutert, wie flüssige und pulverförmige Wirkstoffe unter sterilen Bedingungen in Spritzen, Ampullen oder Flaschen abgefüllt und verpackt werden.

Die weitern Stationen im Landkreis waren danach für Ministerpräsident Kretschmann noch ein Besuch im energieZENTRUM Wolpertshausen sowie am Abend ein Bürgerempfang im Freilandmuseum Wackershofen.


Bausch+Ströbel - Impressionen von der interpack 2017

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Vier Aufträge mit einem Volumen von rund 2 Millionen Euro hat Bausch+Ströbel auf der Interpack in Düsseldorf abgeschlossen, mit Kunden aus dem arabischen Raum, aus China und aus Griechenland. Darunter unter anderem eine Produktionslinie für die Abfüllung von Augentropfen. Doch eigentlich, so erläutert Geschäftsführer Markus Ströbel, seien Auftragsabschlüsse nicht das vordergründige Ziel, das das Unternehmen mit seinem Messeauftritt anstrebt. Bei der Komplexität der Anlagen, die meist individuell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind, liegen vor einem Vertragsabschluss intensive Gespräche und Vorbereitungen. "Die Abschlüsse auf der Messe waren deshalb quasi nur das Sahnehäubchen", meint Markus Ströbel lächelnd. Wichtig ist seinem Unternehmen auf der Messe, mit Kunden in Kontakt zu kommen, bestehende Kundenbeziehungen zu intensivieren und natürlich, Neuentwicklungen zu präsentieren.
Auch in diesem Punkt zeigt sich Bausch+Ströbel sehr zufrieden. "Wir zählten etwas weniger Besucher als 2014", so Verkaufsleiter Eberhard Betz, "doch dafür hatten wir deutlich mehr Gespräche über konkret anstehende Projekte". Gestiegen ist außerdem der Anteil der Besucher, die aus dem Ausland kamen - vor allem aus Übersee. Gefragt waren bei den Kunden vor allem flexible Produktionssysteme. Hier hat das Unternehmen mit VarioSys®, einem System, bei dem ein spezieller Isolator mit verschiedenen Maschinenmodulen kombiniert werden kann und das damit zum Beispiel den schnellen Wechsel von der Abfüllung von Spritzen zur Produktion von Ampullen erlaubt, sichtlich die Bedürfnisse des Marktes getroffen. Interessant für die Kunden war auch die vorgestellte KCP, eine Anlage, die nicht nur dadurch sehr flexibel ist, dass den Transport der Objekte zwei Reinraumroboter übernehmen, sondern auch durch vier flexibel austauschbare Arbeitsstationen.
Ein weiteres Thema der Kunden war Produktionssicherheit, aus diesem Grund stießen auch die neuen Angebote im Bereich Service auf großes Interesse. Wie bei der Interpack ganz allgemein war auch auf dem Stand von Bausch+Ströbel das Thema "Industrie 4.0" wichtiges Gesprächsthema. Konkret zeigte B+S in diesem Bereich unter anderem sein Virtual-Reality-Center, das es erlaubt, an der virtuellen Maschine erste Planungen zu besprechen, aber auch Erreichbarkeitsstudien oder Strömungssimulationen durchzuführen. Ebenso möglich sind hier Trainings für das Bedienpersonal, bevor die eigentliche Anlage in Betrieb geht. Das Fazit des B+S-Messeteams: Auch dieses Jahr hat sich der Auftritt in Düsseldorf wieder gelohnt. Hier ist B+Sübrigens bereits seit den 70er Jahren vertreten, wie Geschäftsführer Siegfried Bullinger sich erinnert. Auf dem neuen Messegelände damals in einem Zelt, meint er schmunzelnd. Nicht zu vergleichen mit den heutigen modernen Hallen. 2017 ist ein besonderes Jahr für Bausch+Ströbel, wird das Unternehmen doch 50 Jahre alt. Aus diesem Anlass übergab die Messeleitung am letzten Messetag eine große Geburtstagstorte.


Bausch+Ströbel - Große Auszeichnung im Big Apple

Interphex Exhibitor Award 2017

2017/03/21

Bausch+Ströbel erhielt zuletzt auf der führenden US-Pharma-Fachmesse Interphex (International Pharmaceutical Expo) in New York eine Auszeichnung in der Kategorie "Interphex Efficiency Champion".

New York und Bausch+Ströbel - das passt! Nicht nur, dass eine Tochtergesellschaft des Spezialmaschinenherstellers vor den Toren des Big Apples liegt. Nein, auf der führenden US-Pharma-Fachmesse Interphex wurde Bausch+Ströbel vor wenigen Tagen in New York erneut ausgezeichnet.

Bereits im vergangenen Jahr erhielt das Ilshofener Unternehmen den renommierten Biotech-Innovation Award für das flexible Produktionssystem VarioSys®. In diesem Jahr folgte nun der Preis "Interphex Efficiency Champion" für die KCP, eine äußerst flexible und kompakte Abfüll- und Verschließmaschine.

Die Begründung der Jury im Wortlaut: "Die Auszeichnung Interphex Efficiency Champion wird an Aussteller vergeben, die mit ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung den Bedarf an integrierter Prozesseffizienz aufgegriffen haben und der hohen Dynamik der Pharma-/Biotechnologiebranche in der Forschung, Entwicklung oder großtechnischen Produktion Rechnung tragen."

"Die Interphex in New York ist eine äußerst bedeutende Messe für Innovationen, Technologien und Fachinformationen zur Entwicklung bis hin zur Vermarktung von pharmazeutischen und biotechnologischen Produkten. Von daher hat diese erneute Auszeichnung für uns einen besonders hohen Stellenwert", erläutert Markus Ströbel, geschäftsführender Gesellschafter bei Bausch+Ströbel.

Insgesamt wurden auf der Interphex Preise in sechs Kategorien vergeben: Gesamtsieger, bestes neues Produkt/neue Dienstleistung, Preis des Herausgebers, beste technische Innovation, Preis für Biotech-Innovation sowie Interphex-Effizienzchampion. Die letztgenannten Auszeichnungen, der Interphex-Effizienzchampion und der Preis für Biotech-Innovation, wurden im vergangenen Jahr erstmals vergeben. Aus über 60 um den Interphex-Award wurde Bausch+Ströbel in der Kategorie "Efficiency Champion" ausgewählt.

Die international renommierten Preise werden unter anderem von der International Society for Pharmaceutical Engineering (ISPE) und der Interphex unterstützt.

Award


Baukastensystem mit unzähligen Variationsmöglichkeiten - VarioSys Days 2017

VarioSys Days Besucher

Ein Baukastensystem mit unzähligen Variationsmöglichkeiten: VarioSys, ein Produktionssystem speziell für Kleinchargen, ermöglicht es, einen speziellen Isolator mit unterschiedlichsten Maschinenmodulen zu kombinieren. Und nicht nur das: mehrere Module können in Reihe geschaltet und mit Sterilisiertunnel, Reinigungsmaschinen oder einem Gefriertrockner als Linie aufgebaut werden.

"Um alle Anwendungsbeispiele bei Messen zu zeigen, etwa der anstehenden Interpack in Düsseldorf, fehlt uns dort schlicht der Platz", so Eberhard Betz, Vertriebsleiter beim süddeutschen Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel. Diese Möglichkeit hatten interessierte Kunden nun allerdings bei den VarioSys-Days in der zweiten Märzhälfte, zu denen das Maschinenbauunternehmen gemeinsam mit dem Isolatorenhersteller SKAN nach Ilshofen eingeladen hatte.
"Wir nutzten die Tatsache, dass sich bei uns gerade mehrere VarioSys-Anlagen in der finalen Montagephase befinden", so Bernd Wieland, Gruppenleiter im Vertrieb bei Bausch+Ströbel, der, wie auch etliche seiner Kollegen, Besuchergruppen interessante Anwendungsbeispiele und auch einige Neuigkeiten demonstrieren konnte.

Gezeigt wurden verschiedenste VarioSys-Anlagen zur Verarbeitung von Vials, Spritzen und Karpulen, darunter auch einige Neuentwicklungen.
Eine dieser Neuigkeiten, das Maschinenmodul zur Verarbeitung von Ampullen mit integrierter 100-Prozent IPC, wird offiziell erst bei der Interpack in Düsseldorf vorgestellt. Die Besucher der VarioSys-Days erhielten hier vorab schon einen exklusiven Blick auf diese Anlage.
Ebenfalls neu vorgestellt wurde ein Modul, das Vials wahlweise mit Pulver oder mit flüssigen Wirkstoffen befüllen kann. Interessant war für die Besucher - die meist bereits mit einem konkreten geplanten Anwendungsfall im Gepäck angereist waren - auch die verschiedenen Linienkombinationen, die in Aktion zu sehen waren.
Die Besucher wurden ganz individuell durch die Ausstellung geführt. Vor Ort waren natürlich auch Experten des Isolatorenherstellers SKAN, der das System VarioSys gemeinsam mit Bausch+Ströbel entwickelt hat, sowie Mitarbeiter der Firma GEA, die einen speziellen Gefriertrockner für VarioSys-Anlagen anbietet.
"Für uns eine sehr gelungene Veranstaltung", so Bernd Wieland im Rückblick. Die Gespräche haben ergeben, dass es zwar sicher noch Kundenwünsche gibt, die noch nicht mit den aktuellen Modulen abgedeckt werden können, "ich denke jedoch, dass wir mit den derzeit laufenden und geplanten Weiterentwicklungen gut aufgestellt sind und hiermit unseren aktuellen Wettbewerbsvorsprung weiter ausbauen können." Auch auf der Interpack werde es einen sehr interessanten neuen Anwendungsfall für VarioSys zu sehen geben, verriet er.

VarioSys