Bausch+Ströbel - Impressionen von der interpack 2017

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Vier Aufträge mit einem Volumen von rund 2 Millionen Euro hat Bausch+Ströbel auf der Interpack in Düsseldorf abgeschlossen, mit Kunden aus dem arabischen Raum, aus China und aus Griechenland. Darunter unter anderem eine Produktionslinie für die Abfüllung von Augentropfen. Doch eigentlich, so erläutert Geschäftsführer Markus Ströbel, seien Auftragsabschlüsse nicht das vordergründige Ziel, das das Unternehmen mit seinem Messeauftritt anstrebt. Bei der Komplexität der Anlagen, die meist individuell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind, liegen vor einem Vertragsabschluss intensive Gespräche und Vorbereitungen. "Die Abschlüsse auf der Messe waren deshalb quasi nur das Sahnehäubchen", meint Markus Ströbel lächelnd. Wichtig ist seinem Unternehmen auf der Messe, mit Kunden in Kontakt zu kommen, bestehende Kundenbeziehungen zu intensivieren und natürlich, Neuentwicklungen zu präsentieren.
Auch in diesem Punkt zeigt sich Bausch+Ströbel sehr zufrieden. "Wir zählten etwas weniger Besucher als 2014", so Verkaufsleiter Eberhard Betz, "doch dafür hatten wir deutlich mehr Gespräche über konkret anstehende Projekte". Gestiegen ist außerdem der Anteil der Besucher, die aus dem Ausland kamen - vor allem aus Übersee. Gefragt waren bei den Kunden vor allem flexible Produktionssysteme. Hier hat das Unternehmen mit VarioSys®, einem System, bei dem ein spezieller Isolator mit verschiedenen Maschinenmodulen kombiniert werden kann und das damit zum Beispiel den schnellen Wechsel von der Abfüllung von Spritzen zur Produktion von Ampullen erlaubt, sichtlich die Bedürfnisse des Marktes getroffen. Interessant für die Kunden war auch die vorgestellte KCP, eine Anlage, die nicht nur dadurch sehr flexibel ist, dass den Transport der Objekte zwei Reinraumroboter übernehmen, sondern auch durch vier flexibel austauschbare Arbeitsstationen.
Ein weiteres Thema der Kunden war Produktionssicherheit, aus diesem Grund stießen auch die neuen Angebote im Bereich Service auf großes Interesse. Wie bei der Interpack ganz allgemein war auch auf dem Stand von Bausch+Ströbel das Thema "Industrie 4.0" wichtiges Gesprächsthema. Konkret zeigte B+S in diesem Bereich unter anderem sein Virtual-Reality-Center, das es erlaubt, an der virtuellen Maschine erste Planungen zu besprechen, aber auch Erreichbarkeitsstudien oder Strömungssimulationen durchzuführen. Ebenso möglich sind hier Trainings für das Bedienpersonal, bevor die eigentliche Anlage in Betrieb geht. Das Fazit des B+S-Messeteams: Auch dieses Jahr hat sich der Auftritt in Düsseldorf wieder gelohnt. Hier ist B+Sübrigens bereits seit den 70er Jahren vertreten, wie Geschäftsführer Siegfried Bullinger sich erinnert. Auf dem neuen Messegelände damals in einem Zelt, meint er schmunzelnd. Nicht zu vergleichen mit den heutigen modernen Hallen. 2017 ist ein besonderes Jahr für Bausch+Ströbel, wird das Unternehmen doch 50 Jahre alt. Aus diesem Anlass übergab die Messeleitung am letzten Messetag eine große Geburtstagstorte.


Bausch+Ströbel - Große Auszeichnung im Big Apple

Interphex Exhibitor Award 2017

2017/03/21

Bausch+Ströbel erhielt zuletzt auf der führenden US-Pharma-Fachmesse Interphex (International Pharmaceutical Expo) in New York eine Auszeichnung in der Kategorie "Interphex Efficiency Champion".

New York und Bausch+Ströbel - das passt! Nicht nur, dass eine Tochtergesellschaft des Spezialmaschinenherstellers vor den Toren des Big Apples liegt. Nein, auf der führenden US-Pharma-Fachmesse Interphex wurde Bausch+Ströbel vor wenigen Tagen in New York erneut ausgezeichnet.

Bereits im vergangenen Jahr erhielt das Ilshofener Unternehmen den renommierten Biotech-Innovation Award für das flexible Produktionssystem VarioSys®. In diesem Jahr folgte nun der Preis "Interphex Efficiency Champion" für die KCP, eine äußerst flexible und kompakte Abfüll- und Verschließmaschine.

Die Begründung der Jury im Wortlaut: "Die Auszeichnung Interphex Efficiency Champion wird an Aussteller vergeben, die mit ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung den Bedarf an integrierter Prozesseffizienz aufgegriffen haben und der hohen Dynamik der Pharma-/Biotechnologiebranche in der Forschung, Entwicklung oder großtechnischen Produktion Rechnung tragen."

"Die Interphex in New York ist eine äußerst bedeutende Messe für Innovationen, Technologien und Fachinformationen zur Entwicklung bis hin zur Vermarktung von pharmazeutischen und biotechnologischen Produkten. Von daher hat diese erneute Auszeichnung für uns einen besonders hohen Stellenwert", erläutert Markus Ströbel, geschäftsführender Gesellschafter bei Bausch+Ströbel.

Insgesamt wurden auf der Interphex Preise in sechs Kategorien vergeben: Gesamtsieger, bestes neues Produkt/neue Dienstleistung, Preis des Herausgebers, beste technische Innovation, Preis für Biotech-Innovation sowie Interphex-Effizienzchampion. Die letztgenannten Auszeichnungen, der Interphex-Effizienzchampion und der Preis für Biotech-Innovation, wurden im vergangenen Jahr erstmals vergeben. Aus über 60 um den Interphex-Award wurde Bausch+Ströbel in der Kategorie "Efficiency Champion" ausgewählt.

Die international renommierten Preise werden unter anderem von der International Society for Pharmaceutical Engineering (ISPE) und der Interphex unterstützt.

Award


Baukastensystem mit unzähligen Variationsmöglichkeiten - VarioSys Days 2017

VarioSys Days Besucher

Ein Baukastensystem mit unzähligen Variationsmöglichkeiten: VarioSys, ein Produktionssystem speziell für Kleinchargen, ermöglicht es, einen speziellen Isolator mit unterschiedlichsten Maschinenmodulen zu kombinieren. Und nicht nur das: mehrere Module können in Reihe geschaltet und mit Sterilisiertunnel, Reinigungsmaschinen oder einem Gefriertrockner als Linie aufgebaut werden.

"Um alle Anwendungsbeispiele bei Messen zu zeigen, etwa der anstehenden Interpack in Düsseldorf, fehlt uns dort schlicht der Platz", so Eberhard Betz, Vertriebsleiter beim süddeutschen Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel. Diese Möglichkeit hatten interessierte Kunden nun allerdings bei den VarioSys-Days in der zweiten Märzhälfte, zu denen das Maschinenbauunternehmen gemeinsam mit dem Isolatorenhersteller SKAN nach Ilshofen eingeladen hatte.
"Wir nutzten die Tatsache, dass sich bei uns gerade mehrere VarioSys-Anlagen in der finalen Montagephase befinden", so Bernd Wieland, Gruppenleiter im Vertrieb bei Bausch+Ströbel, der, wie auch etliche seiner Kollegen, Besuchergruppen interessante Anwendungsbeispiele und auch einige Neuigkeiten demonstrieren konnte.

Gezeigt wurden verschiedenste VarioSys-Anlagen zur Verarbeitung von Vials, Spritzen und Karpulen, darunter auch einige Neuentwicklungen.
Eine dieser Neuigkeiten, das Maschinenmodul zur Verarbeitung von Ampullen mit integrierter 100-Prozent IPC, wird offiziell erst bei der Interpack in Düsseldorf vorgestellt. Die Besucher der VarioSys-Days erhielten hier vorab schon einen exklusiven Blick auf diese Anlage.
Ebenfalls neu vorgestellt wurde ein Modul, das Vials wahlweise mit Pulver oder mit flüssigen Wirkstoffen befüllen kann. Interessant war für die Besucher - die meist bereits mit einem konkreten geplanten Anwendungsfall im Gepäck angereist waren - auch die verschiedenen Linienkombinationen, die in Aktion zu sehen waren.
Die Besucher wurden ganz individuell durch die Ausstellung geführt. Vor Ort waren natürlich auch Experten des Isolatorenherstellers SKAN, der das System VarioSys gemeinsam mit Bausch+Ströbel entwickelt hat, sowie Mitarbeiter der Firma GEA, die einen speziellen Gefriertrockner für VarioSys-Anlagen anbietet.
"Für uns eine sehr gelungene Veranstaltung", so Bernd Wieland im Rückblick. Die Gespräche haben ergeben, dass es zwar sicher noch Kundenwünsche gibt, die noch nicht mit den aktuellen Modulen abgedeckt werden können, "ich denke jedoch, dass wir mit den derzeit laufenden und geplanten Weiterentwicklungen gut aufgestellt sind und hiermit unseren aktuellen Wettbewerbsvorsprung weiter ausbauen können." Auch auf der Interpack werde es einen sehr interessanten neuen Anwendungsfall für VarioSys zu sehen geben, verriet er.

VarioSys