G'lernt is g'lernt!

5 Jahrzente Ausbildung bei Bausch+Ströbel - Ausstellung im Torturm in Ilshofen

Unter diesem Titel zeigt Bausch+Ströbel die Geschichte der Ausbildung im Unternehmen. Bereits ein Jahr nach Firmengründung 1968 begann diese Geschichte, es wurden sechs Auszubildende eingestellt und in unterschiedlichen Berufen ausgebildet. Die Ausbildung hat sich seither zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt – kontinuierlich wurde die Ausbildung bis heute ausgebaut. Bilder und Ausstellungsstücke erzählen diese Erfolgsgeschichte.

Geöffnet jeweils von 14 - 17 Uhr am:
Sonntag, 08. November
Sonntag, 15. November
Sonntag, 22. November
Sonntag, 03. Januar
Sonntag, 10. Januar
Sonntag, 17. Januar
Sonntag, 24. Januar
Sonntag, 31. Januar

Kinderbetten und Brutkästen statt Tunnel und Abfüllmaschine

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B+S hilft dem Verein „Help“ beim fachgerechten Verpacken von Hilfsgütern

Maschinen so verpacken, dass ihnen auf einer Seereise weder Temperaturschwankungen, noch Seegang, weder Feuchtigkeit noch die salzhaltige Luft etwas anhaben kann und die Verpackung allen Vorschriften des Ziellandes erfüllen: Das ist für die Kollegen im Bereich Verpackung Alltagsgeschäft. Wie wertvoll dieses spezielle Können und Fachwissen aber ist, betonten kürzlich bei einem Besuch Heinz Zeisberger und Jürgen Simon, beide Vorstandsmitglieder des Vereins "Help! - Wir helfen" Denn sie haben die Erfahrung gemacht, dass, wollen sie Hilfsgüter verschicken, oft die Kosten für das seetüchtige Verpacken die Transportkosten deutlich übersteigen. "Mehrere tausend Euro kann das kosten", so Zeisberger.
Deshalb freuten sie sich sehr, dass Ausrüstungsgegenstände, die für ein Krankenhaus auf den Philippinen bestimmt sind, von Mitarbeitern von Bausch+Ströbel fachkundig verpackt wurden. Und so stand einige Zeit lang eine Palette mit für die Versandabteilungen eher unüblichen Gegenständen in der Versandabteilung: Brutkästen und andere medizinische Geräte, eine Waage oder Kinderbetten waren hier zu sehen. "Allessamt gespendete Sachleistungen", so Heinz Zeisberger. Sehnlichst erwartet werden diese Ausrüstungsgegenstände vom Gatchalian-Krankenhaus in Ormoc. Das Krankenhaus war beim Taifun Haiyan im November 2013 teilweise zerstört worden. Dass es jetzt wieder Patienten behandeln kann, ist auch Dank Hilfe aus der Region möglich. So hat über den Verein "Help! - wir helfen" die Firma Maas aus Eckartshausen im vergangenen Jahr 13 Tonnen Profilblech für die Dächer zur Verfügung gestellt.
Doch solche Großspenden sind für den Verein eher die Ausnahme, meint Heinz Zeisberger. Ziel des Vereins ist es, mit den gespendeten Geldern möglichst vielen Menschen zu einem selbstbestimmten Leben verhelfen zu können. Deshalb ist das Hauptaktionsfeld des Vereins die Finanzierung von medizinischen Behandlungen für bedürftige Menschen: Schwerpunkt sind die Operation von Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten (Kosten ca. 300 - 500 €) sowie die Hilfe durch Beinprothesen (Kosten ca. 1000 - 1500 €). Augen-OPs, die für 100 Euro Kindern dauerhaft das Augenlicht retten, sind in Vorbereitung.
Die Gelder hierfür kommen aus Spenden oder den Mitgliedsbeiträgen. "Alle Spenden kommen zu 100 Prozent bei den Bedürftigen an", betont Jürgen Simon. Bezahlt wird grundsätzlich erst nach der Op und zwar nicht an den Patient, sondern an das Krankenhaus.
Darüber hinaus erwirtschaften Vereinsmitglieder auch durch die Mithilfe bei unterschiedlichsten Veranstaltungen in der Region Spendengelder. So waren Help! - Wir helfen! Vereinsmitglieder auch beim B+S-Brückenfest oder bei der internen Einweihungsfeier der neuen B+S-Montagehalle im Einsatz. Der Stundenlohn der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kam dem Förderverein Help! - Wir helfen! als Spende zugute. Dieser trägt die Sachkosten, die trotzdem anfallen, obwohl alle Tätigkeiten auf ehrenamtlicher Basis erledigt werden.

"Help - wir helfen!"
"Help - wir helfen!" ist ein 2008 gegründeter karikativer Verein, der seinen Sitz in Schwäbisch Hall hat. Inzwischen zählt er knapp 400 Mitglieder (Jahresbeitrag 12 €). Seit Vereinsgründung wurden rund 450 000 Euro Spenden für Hilfsprojekte zur Verfügung gestellt, bald steht die 1000. OP zur Finanzierung an.

Weitere Infos unter:
www.help-wirhelfen.de

Achema 2015: Erfolgreicher Messestart für Bausch+Ströbel

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Viele Besucher konnte das B+S-Messeteam am Montag, 15. Juni, auf der Achema in Frankfurt begrüßen. "Die Zahl der Besucherinnen und Besucher war sogar noch größer als beim ersten Messetag der letzten Achema 2012" so Geschäftsführer Markus Ströbel am Abend des ersten Tages. Neben Kunden, die zum Teil auch schon sehr konkrete Anfragen hatten oder aktuelle Projekte mit den B+S-Experten besprachen, konnte auch eine Delegation des Landkreises Schwäbisch Hall als Besuchergruppe begrüßt werden. Geschäftsführer Siegfried Bullinger und Thorsten Bullinger, Bereichsleiter Recht, Finanzen Verwaltung, hießen Landrat Gerhard Bauer, Lokalpolitiker und Wirtschaftsvertreter auf dem Stand willkommen und gaben einen Überblick über die Neuheiten, die hier auf rund 680 Quadratmeter präsentiert werden. Der ansprechend gestaltete Messestand ist Teil des gemeinsamen Auftritts der Kooperation Excellence United, zu der auch die Firmen Glatt, Fette, Harro Höfliger und Uhlmann gehören.

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden die "neuen Kleinen" von B+S. Kleine, halbautomatische Maschinen für die Kleinchargenproduktion, die in der Regel im Laborbereich zum Einsatz kommen, hat Bausch+Ströbel schon von Anfang an im Programm. Die Besonderheit die diese Maschinen bieten: Hier kommen die gleichen Füll- und Verschließverfahren zum Einsatz wie in Hochleistungsanlagen. Nun hat Bausch+Sröbel seine „Kleinsten“ komplett überarbeitet. Das wohl Interessanteste: das Maschinendesign ist komplett auf die Erfordernisse eines Einsatzes im Isolator abgestimmt, alle Teile überstehen problemlos die VHP-Sterilisation, Wasserstoffperoxiddampf kann ihnen nichts anhaben. Zudem bieten die Modelle der neuen Serie weit mehr Komfort als die bisherigen. So können sie etwa ganz einfach mittels Touchscreen bedient werden.
Das isolatortaugliche Design macht sie zudem zu einer idealen Ergänzung des flexiblen Produktionssystems VarioSys, das auf der Messe ebenfalls präsentiert wird. Das Prinzip dieser neuen Lösung ist denkbar einfach in der Anwendung: Ein spezieller Isolator, der die Produktion unter Bedingungen der Reinraumklasse A ermöglicht, kann mit verschiedenen Produktionsmodulen kombiniert werden. Das jeweilige Produktionsmodul kann ganz einfach wie ein Arbeitstisch aus dem Isolator herausgefahren und durch ein anderes ersetzt werden kann.

Erstmals stellt auch die neu gegründete B+S-Akademie ihr Angebot auf der Achema vor. Der Bereich Arzneimittelverarbeitung wird immer komplexer – und hohe Qualität setzt zwingend gut geschulte Mitarbeiter/innen voraus. Hier bietet Bausch+Ströbel seinen Kunden nun ein breit gefächertes Programm an Schulungen und Weiterbildungsangeboten.Themen sind unter anderem Anlagenverfügbarkeit oder Effizienzsteigerung (OEE). Das Angebot wird speziell auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt und ist modular aufgebaut. Darüber hinaus ist die Akademie auch dafür verantwortlich, dass das B+S-Team immer auf dem neuesten Wissensstand ist.

Dass solche Schulungen auch durchgeführt werden können, wenn eine spezielle Anlage noch gar nicht in Betrieb ist, wird am Virtual Reality-Center deutlich. Mittels 3-D-Technik können hier schon während der Planungsphase echte Trainings stattfinden. Doch die Einsatzmöglichkeiten sind noch weitaus größer. Virtual Reality kann über die gesamte Laufzeit eines Projekts eingesetzt werden: Von der ersten Vorstellung möglicher Lösungen über die konkretere Projektplanung und das Design Review bis hin zur Schulung des Bedienpersonals und letztendlich für die Planung von Anlagenmodifikationen. Auf der Achema ist ein virtuelles MockUp zu sehen. Weiteres Exponat ist die KCP 5060. Hier wurde eine spezielle Füll- und Verschließmaschine für die Kleinchargenproduktion entwickelt. Die Vials, Spritzen oder Karpulen, die hier gefüllt und verschlossen werden, werden im Verarbeitungsbereich mittels speziellen Reinraumrobotern transportiert.

Darüber hinaus geben noch zahlreiche weitere Exponate einen guten Überblick über das gesamte Angebotsspektrum von Bausch+Ströbel.