Der Sprung über die Landesstraße Brückentaufe bei Bausch+Ströbel

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"Verglichen mit der neuen Montagehalle, die Sie auf der gegenüberliegenden Seite sehen, ist es ein eher bescheidenes Bauwerk, das wir heute einweihen wollen", meinte Geschäftsführer Siegfried Bullinger zu den rund 80 geladenen Gästen, die zur Taufe der neuen Fußgängerbrücke am Mittwoch, 5. November, gekommen waren. Doch tatsächlich gehe es um weit mehr als eine kleine Brücke: Sie signalisiere nicht weniger als einen Meilenstein in der Firmengeschichte. Erstmals habe Bausch+Ströbel den Sprung über die Landesstraße gewagt, die bislang immer eine Grenze des Firmengeländes dargestellt hatte. "Nicht nur ein Meilenstein für das Unternehmen, sondern generell für Ilshofen", ergänzte in seinem Grußwort Bürgermeister Roland Wurmthaler. Denn damit erschließe sich auch die Gemeinde erstmals Entwicklungsmöglichkeiten jenseits der Straße. Er hatte dann zusammen mit Landrat Gerhard Bauer, der ebenfalls zum Gratulieren gekommen war, die schöne Aufgabe, die Brückentaufe vorzunehmen.
Der neue Brückenname greift eben jenen Gedanken des Meilensteins auf: Künftig wird sie "Meilensteinbrücke" heißen. Erdacht hat diesen Namen B+S-Mitarbeiter Eugen Walter. Sein Vorschlag wurde unter rund 45 aus den Reihender Belegschaft eingereichten ausgewählt.

Die neue Fußgängerbrücke verbindet das Firmengelände mit den 600 neuen Parkplätzen, die hier geschaffen wurden. Für Parkplätze und Brücke hat das Unternehmen zusammen rund 1,8 Millionen Euro ausgegeben. 340 der Parkplätze haben Carports erhalten, die mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet sind. Hierfür betrug die Investitionssumme 1,4 Millionen Euro. Zusammen mit der Photovoltaikanlage auf der neuen Montagehalle liefert diese nun bei optimalen Bedingungen so viel Strom, dass sich Bausch+Ströbel selbst versorgen kann. Mitarbeitern stehen auf dem neuen Parkplatz nun auch Stromtankstellen zur Verfügung.

Brücke und Parkplätze sind der letzte Bauabschnitt des bislang größten Bauprojekts der Firmengeschichte, bestehend aus moderner Montagehalle, Kommissionierungslager, Nebenräume für Seminare oder Kundengespräche, Büros und einem Betriebsrestaurant.

VarioSys auf der TechnoPharm präsentiert

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Nicht mit einem eigenen Stand, aber mit einem neuen Produkt ist Bausch+Ströbel auf der TechnoPharm in Nürnberg vertreten. Präsentiert wird hier zusammen mit dem Isolatorenspezialisten Skan die Neuentwicklung VarioSys, eine sehr flexibles System, das es erlaubt, im Isolator unterschiedlichste Produkte und Chargen zu verarbeiten – und das in schneller Folge dank sehr kurzer Umrüstzeiten. Die Anlage besteht aus einem oder mehreren Standardisolatoren, die, je nach Anwendungsfall mit verschiedenen B+S-Produktionsmodulen kombiniert werden kann. Dies funktioniert nach dem Lock-and-Key-Prinzip: Das jeweilige Produktionsmodul kann ganz einfach wie ein Arbeitstisch aus dem Isolator herausgefahren und durch ein anderes ersetzt werden.
Die Bandbreite an kombinierbaren Modulen ist groß, reicht vom Produktionsmodul, das mit unterschiedlichsten Laborgeräten oder Halbautomaten individuell nach Anforderung bestückt werden kann bis hin zu vollautomatischen Maschinen zum Füllen und Verschließen von Vials oder Karpulen im Nest.
Diese Neuentwicklung stieß in Nürnberg auf großes Interesse.
Ansprechpartner von Bausch+Ströbel konnten Interessenten und Kunden auch noch an einem weiteren Messestand vorfinden: Bausch+Ströbel war auch auf dem Messestand der schweizerischen Tochterfirma Wilco vertreten.

VarioSys - Schnell umgerüstet mit dem lock-and-key-Prinzip

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Zahlreiche Komponenten mit flexiblen Produktionsmodulen beliebig kombinierbar

Eine kleine, platzsparende Anlage die es erlaubt, im Isolator unterschiedlichste Produkte und Chargen zu verarbeiten – und das in schneller Folge dank sehr kurzer Umrüstzeiten: dies ermöglichen nun das flexible System VarioSys das Bausch+Ströbel zusammen mit dem Isolatorenspezialisten Skan neu entwickelt hat.

Das Prinzip dieser neuen Lösung ist denkbar einfach in der Anwendung: In einem speziellen Isolator, der die Produktion unter Bedingungen der Reinraumklasse A ermöglicht, können einzelne Produktionsmodule nach dem lock-and-key-Prinzip eingebaut werden – sei das nun eine Anlage zur Verarbeitung von Spritzen im Nest, oder eine Füll- und Verschließmaschine für Vials. Auch ein Gefriertrockner kann integriert werden. Einbau bedeutet hier konkret, dass das jeweilige Produktionsmodul ganz einfach wie ein Arbeitstisch aus dem Isolator herausgefahren und durch ein anderes ersetzt werden kann. Für die sichere und gasdichte Verbindung von Isolator und Produktionsmodul sorgt eine spezielle aufblasbare Dichtung im L-Flansch. Das sichere und effektive Ein- und Ausschleusen von Material in bzw. aus dem Isolator ermöglicht die schnelle Schleuse SARA. Diese vom Isolator unabhängige vollautomatische Dekontamination erfolgt mit Wasserstoffperoxid (H2O2) und dauert im Schnitt nur etwa 15 Minuten.

Mögliche Produktionsmodule sind zum Beispiel:

  • ein Produktionsmodul, das mit unterschiedlichsten Laborgeräten oder Halbautomaten ganz individuell nach Anforderung bestückt werden kann.
  • eine vollautomatische Maschine zum Füllen und Verschließen (KSF 5105) oder zum Verschließen (KS 4105) von Flaschen oder Vials mit einer maximalen Leistung von 2000 Objekten pro Stunde.
  • eine vollautomatisch getaktet arbeitende Maschine zum Füllen und Verschließen von füllfertig vorbereiteten Einmalspritzen, Vials oder Karpulen in Nestern und Tubs, die eine maximale Leistung von 4200 Objekten pro Stunde hat (SFM 5105). Für diesen Einsatzbereich kann an das System auch ein Modul zum automatischen Entpacken der Tubs angeschlossen werden.
  • weitere Module für Stabilitätstests, Produktzubereitung etc.

Für größtmögliche Flexibilität sorgen darüber hinaus zahlreiche unterschiedliche Dosiersysteme. So können hier zum Beispiel Peristaltikpumpen, ventillose Drehkolbenpumpen für Flüssigkeiten oder Schneckendosieraggregate für pulverförmige Produkte zum Einsatz kommen; auch die Verwendung von Single-use-Systemen ist problemlos möglich. Eine spezielle Luftführung im Isolator ermöglicht es außerdem, gefahrlos toxische Produkte zu verarbeiten.
Doch nicht nur die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, das gesamte System ist in sich geschlossen, kann sehr einfach an einem anderen Standort aufgebaut werden. Da es keine besonderen Anforderungen an den Aufstellungsraum stellt, ist es nach dem Prinzip plug and play sehr schnell einsatzbereit.
Für die Produktion kleinerer Chargen steht mit VarioSys somit ein sehr platz- und zeitsparendes System zur Verfügung, das sich schnell umrüsten lässt, bei dem sich verschiedenste Komponenten ganz individuell kombinieren lassen und das zudem durch Erweiterungen leicht an geänderte Anforderungen angepasst werden kann – und das bei niedrigen Investitionskosten und dank Standardisierung geringem Validierungsaufwand. Ein entscheidender Vorteil, um mit Neuentwicklungen schnell auf dem Markt präsent zu sein.

B+S-Brückentag: Ein großes Fest für alle Mitarbeiter und ihre Familien

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Gemeinhin versteht man unter Brückentag einen Arbeitstag, der zwischen einem Feiertag und einem ohnehin arbeitsfreien Tag liegt. Bei Bausch+Ströbel hat Brückentag jetzt noch eine zweite Bedeutung: der B+S-Brückentag war ein großes Fest für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien, das anlässlich der Fertigstellung von neuem Parkplatz und Fußgängerbrücke gefeiert wurde.

Die Sonne strahlte, als am späten Vormittag die ersten Gäste von den Geschäftsführern Siegfried Bullinger, Markus Ströbel und Dr. Hagen Gehringer auf dem neuen Parkplatz persönlich begrüßt wurden. Alle freuten sich sehr über das gute Wetter, denn als der Parkplatz die Tage zuvor zum Festplatz umgestaltet wurde, regnete es in Strömen, weshalb Tische und Bänke und viele Attraktionen vorsorglich unter den überdachten Stellflächen aufgebaut worden waren. So aber stand einem herrlichen Familientag nichts im Wege.
„Wir sind ein gutes Team – und das dürfen wir gelegentlich ruhig einmal feiern“, erklärte Siegfried Bullinger in seiner Begrüßungsrede. Zudem biete ein solches Fest auch die Gelegenheit, bekannte, aber auch noch unbekannte Kolleginnen und Kollegen neu kennen zu lernen – denn längst sei Bausch+Ströbel über eine Größe hinausgewachsen, bei der es selbstverständlich war, dass jeder jeden kannte. Und tatsächlich bot dafür das Fest die beste Gelegenheit.
Das Programm war so gestaltet, dass wirklich für jede Altersgruppe etwas dabei war. Für die kleinsten Gäste gab es einen Sandspielplatz und einen Bobbycar-Parcours. Außerdem hatten die Mitarbeiterkinder sehr viel Spaß mit Zauberer TexAs, beim Ponyreiten, in der Hüpfburg, bei den Attraktionen der Spielstraße und dem Torwandschießen. Die Freiwillige Feuerwehr Ilshofen hatte Wasserspiele aufgebaut, außerdem konnten sich die Kinder schminken oder Air-Brush-Tatoos anfertigen lassen. Lustig war es auch, sich von einem Karikaturisten verewigen zu lassen. Ein Höhepunkt war der gemeinsame Luftballonstart – viele Kinder ließen ihre Ballons gleich von der neuen Brücke aus starten. Einen Wettbewerb der anderen Art hatte die Firma Leonhard Weiss beigesteuert. einen Baggerparcours. Das Interesse war groß, denn wann darf man schon mal einen echten Bagger bedienen? Geschick erforderte etwas weiter auch der Segway-Parcours. Als besondere Überraschung waren Spieler der Crailsheimer Merlins gekommen, ließen Körbe werfen und verteilten Autogramme – und das, obwohl sie am gleichen Tag noch ein Spiel zu absolvieren hatten. Groß war das Interesse auch an den Vorführungen des Modellbauvereins Crailsheim, die detailgetreue Modelle von Baumaschinen vorführten.
Musikalisch unterhielt zunächst der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Ilshofen, dann sorgte die Gruppe BlechRock für Stimmung.
Spannend wurde es dann bei der Ziehung der Tombola-Gewinner- an der Verlosung konnten alle Gäste mit den Nummern auf ihren Eintrittsbändern teilnehmen. Der Hauptgewinn war ein Wellness-Wochenende mit zwei Übernachtungen im 4-Sterne-Parkhotel Weißkirchen im Saarland, mit einem 2500 Quadratmeter großen Sauna-, Schwimmbad- und Wellnessbereich. Die Gewinnerin, die Tochter eines Monteurs, freute sich darüber sehr. Groß war die Freude dann auch bei denjenigen Gewinnern, die an einer von Leonhard Weiss gestifteten Ballonfahrt teilnehmen konnten. Eigentlich war der Ballonstart als krönender Abschluss für das Fest geplant, doch hierfür war das Wetter dann doch nicht gut genug, so dass sich die fünf Mitarbeiter samt Pilotin erst einige Tage später in die Lüfte erheben konnten. Für alle war es die erste Ballonfahrt- und alle zeigten sich beim Ausklang im Flair Park-Hotel begeistert. Zumal der Ballon über das Firmengelände fuhr und sich so eindrücklich zeigt, wie sehr sich das Unternehmen nach den Baumaßnahmen, deren Abschluss der Parkplatz war, tatsächlich vergrößert hat.
Das Flair Park-Hotel-Team war es auch, die die Brückentag-Gäste auf das Beste bewirteten. Am Ende, da waren sich alle einig, war es ein rundum gelungener Tag für die ganze Familie.

Neue Auszubildende

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43 junge Frauen und Männer konnten im September ihre Ausbildung bei Bausch+Ströbel beginnen, insgesamt sind damit derzeit 135 junge Menschen bei Bausch+Ströbel in Ausbildung.

Die jungen Leute mit ihren Eltern hatten bereits im Mai am „Eltern-Azubi-Infotag“ Gelegenheit das Unternehmen kennenzulernen.
Am ersten Arbeitstag ging es für die neuen Auszubildenden erst einmal um ganz allgemeine Dinge, bevor sie ihre Ausbildungsplätze dann in den verschiedenen Fachabteilungen wie Verkauf, Einkauf, Lager und in der Lehrwerkstatt einnahmen.
Die Bandbreite der Ausbildungsberufe, die Bausch+Ströbel anbietet, ist breit gefächert. Von den 43 neuen Auszubildenden machen 14 die Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/in, 5 zum/zur Elektronikerin, 8 zum/zur Mechatroniker/in (davon ein junger Mann im Norddeutschen Zweigwerk in Büchen). 6 möchten Industriekaufmann/frau werden, davon streben 2 die Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement an. Außerdem erlernen 2 den Beruf des/der Technischen Produktdesigners/in (vormals Technische Zeichner) und eine junge Frau den Beruf Mediengestalterin. Hinzu kommen sechs junge Männer und eine junge Frau, die ein Duales Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg absolvieren. Sie streben Abschlüsse in Bachelor of Engineering Informatik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieur oder Elektrotechnik an.

Teamwork macht Remote Service schnell und sicher

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Excellence United Service Portal

Illertissen Mai/2014. Der Remote Service ist gerade in der Pharmaproduktion sehr wichtig, denn Stillstände verursachen hier hohe Kosten. Der Service "aus der Ferne" hilft häufig, lästige Wartezeiten zu vermeiden und auftretende Probleme schnell zu lösen. Aber wie leistungsstark muss ein Remote Service in Zukunft sein? Diese Frage haben die fünf Spezialmaschinenhersteller der Excellence United vor zwei Jahren im Rahmen eines Workshops mit ihren Kunden diskutiert. Heute ist das hochsichere System unter dem Namen "Excellence United Service Portal" unter anderem bei Pfizer in Illertissen im Einsatz. Die Vorteile für die Anwender reichen weit.

"Vor welchen Herausforderungen stehen Sie in der Produktion und wie können wir Sie als Maschinen -lieferanten unterstützen?", lautete die zentrale Frage eines Workshops, den die fünf Partnerunternehmen der Excellence United – Bausch+Ströbel, Fette Compacting, Glatt, Harro Höfliger und Uhlmann – gemeinsam mit Kunden durchführten. Die Antwort der beteiligten Pharmaunternehmen war eindeutig: Für den Servicefall steht immer weniger Zeit zur Verfügung. Aus diesem Grund muss die Fernwartung der Pharmaproduktion weiter perfektioniert werden. „Das standardisierte Excellence United Service Portal ist das zentrale Ergebnis dieser Feedbackgespräche", erklärt Jackson Heslop von der Excellence United. "Für unsere Kunden möchten wir einen neuen Standard für den Remote Service etablieren, der viele Prozesse stark vereinfacht."

Pilotprojekt bei Pfizer
Auch Experten des Pfizer-Werks in Illertissen bei Ulm nahmen am Workshop teil. Sie arbeiten in einem der modernsten und innovativsten Unternehmen, das Medikamente aus hochwirksamen Substanzen herstellt. Pro Jahr verlassen rund 100 Millionen Packungen den Standort. Seit Anfang des Jahres ist das Excellence United Service Portal hier in insgesamt fünf Produktionslinien im Einsatz. Sie verfügen über ein multimediales „Conference Center“, das die Kommunikation wesentlich vereinfacht: - Per "Chat Board" lassen sich Kurznachrichten versenden.
- Über das "White Board" werden Bilder und technische Zeichnungen kommentiert.
- Telefongespräche erfolgen auf Wunsch per Headset.
- Zusätzlich kommen Webcams an der Maschine zum Einsatz.

"Für uns ist diese Ausstattung einer der entscheidenden Vorteile", erklärt René Heyn, Servicespezialist bei Pfizer. "Unsere Anwender sprechen bei Fragen und Problemen direkt und in 'real time' mit den Experten. So lassen sich viele Probleme rasch lösen." Dafür drückt der Bediener einfach eine Taste. Die Meldung nehmen hoch qualifizierte Servicetechniker entgegen. "Durch den Einsatz von Webcams werden dabei auch mechanische Probleme oder Störungen im Prozess schnell gelöst, die ursächlich nichts mit der Software der Maschine zu tun haben. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Remote-Lösungen", ergänzt Dominikus Pöchmann von Pfizer.

Dokumentation, Ersatzteilkatalog und Wartungsplanung
Insgesamt gehen die Möglichkeiten des Service Portals allerdings weit über die direkte Kommunikation hinaus. So schreibt der Techniker der Excellence United nach Abschluss der Servicekommunikation einen Report, der zur Dokumentation in einem Logbuch hinterlegt wird. Bei ähnlichen Problemen kann der Anwender nachlesen, welche Lösungen erarbeitet wurden. Ähnlich hilfreich ist, dass Maschinendokumentation und Ersatzteilkatalog jederzeit über das HMI abrufbar sind. "Wenn der Bediener ein spezielles Teil benötigt, kann er eine Anfrage direkt von der Maschine aus starten. Das erleichtert die Abwicklung ungemein", bestätigt Heyn von Pfizer. Zudem lässt sich mithilfe der Software die Wartung der Maschine planen.
Abgerundet wird diese Remotelösung der nächsten Generation durch das "Service-Cockpit": Die Software wird auf Laptops oder Tablets installiert und ermöglicht es Produktionsmanagern, die Produktionsprozesse aus der Ferne zu überwachen.

Herausragende Bedeutung hatte für Pfizer das Thema IT-Sicherheit. Hier erfüllt das Service Portal hohe Ansprüche: Ein dauerhaft geöffneter VPN-Tunnel wird gezielt vermieden. Erst wenn der Bediener die Taste am HMI drückt, öffnet sich die Verbindung.

Direkt auf Fehler reagieren
Wie effektiv das Service Portal arbeitet, verdeutlichte bereits die Lösung eines kleineren Problems bei Pfizer: Am Servomotor eines Zuführbands traten wiederholt Störungen auf. "Man hätte die Technik vor Ort untersuchen müssen. Dann wäre die Anlage aber so lange nicht gelaufen, bis ein Techniker vor Ort gewesen wäre. Deshalb halfen sich die Bediener damit, die Anlage komplett herunterzufahren, um die Fehlermeldung zu quittieren", erklärt René Heyn. Innerhalb von acht Monaten kam es auf diese Weise zu mehreren Stunden Ausfallzeit - ein unkalkulierbarer Kostenfaktor. Das Service Portal war eine große Hilfe, weil der Fehler nur behoben werden kann, wenn er auch wirklich auftritt. Thorsten Heidrich von der Excellence United erläutert: "Als sich der Fehler erneut zeigte, konnten wir direkt reagieren und ihn beheben."

Und wie schätzen die Pharmaexperten von Pfizer die gesamte Remote Service-Lösung ein, nachdem sie jetzt einige Monate im Einsatz ist? "Wir sind überzeugt von dieser Technologie. Sie vereinfacht den Service ungemein. Zudem reagieren die Excellence United-Partner extrem schnell", erklärt Pöchmann. "Sie verfügen über ein sehr gutes und kompetentes Team, das weiß, was im Servicefall zu tun ist." Das positive Urteil wird von René Heyn bestätigt. Der Pfizer-Spezialist für den technischen Service betont zudem die einfache Bedienbarkeit des Systems: "Aufwändige Schulungen waren nicht nötig. Die Benutzeroberfläche erklärt sich von selbst."

Wettbewerbsvorteile sichern
Alle Unternehmen der Excellence United statten ihre Anlagen in Zukunft mit dem neuen Service Tool aus. Das Service Portal soll die Anwender dabei unterstützen, Stillstandszeiten zu reduzieren und, wenn sie das möchten, den gesamten "Life Cycle" der Anlage im Blick zu behalten. "Unseren Kunden eröffnet dieses Angebot massive Wettbewerbsvorteile. Es wird über kurz oder lang zu einem neuen Standard im Pharmamaschinenbau werden", ist sich Jackson Heslop sicher.

Pfizer: Innovative Fertigung
Das Pfizer-Werk in Illertissen, Deutschland, ist weltweit eines der modernsten und innovativsten in der Herstellung von Medikamenten mit hochwirksamen Substanzen und der Konfektionierung von Arzneimitteln. Pro Jahr verlassen rund 100 Millionen Packungen für mehr als 150 Länder die Produktionslinien.

Excellence United
Die Excellence United ist ein strategischer Zusammenschluss von fünf führenden deutschen Spezialmaschinenbauern und Anlagenherstellern in Familienbesitz. Unter dem Dach der Allianz bündeln die Unternehmen Bausch+Ströbel, Fette Compacting, Glatt, Harro Höfliger und Uhlmann ihre Kompetenzen und bieten ihren Kunden technologisch führende Lösungen höchster Qualität für die gesamte Wertschöpfungskette der Medizinprodukte- und Pharmaproduktion. Ein einzigartiges Netzwerk mit mehr als 600 Servicemitarbeitern weltweit unterstützt darüber hinaus Kunden in allen Märkten mit einem umfassenden Dienstleistungsangebot.

Delegation aus der chinesischen Provinz Jiangsu zu Besuch bei Bausch+Ströbel

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Die Provinz Jaingsu, in der Nähe von Shanghai gelegen, gilt als das "Baden-Württembergische China". Was liegt also näher, als einal die "deutsche Heimat" zu besuchen, dachten sich Manager und Geschäftsführer von Firmen aus der Stadt Zhengjiang und brachen auf Richtung Deutschland. Einen halben Tag verbrachte die Delegation am Donnerstag, 17. Juli, in Heilbronn-Franken. Organisiert von der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH konnten die Teilnehmer neben der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG auch den Spezialmaschinenbauer Bausch+Ströbel in Ilshofen kennenlernen.

Im Vordergrund standen der Austausch mit deutschen Unternehmerkollegen und die Gewinnung neuer Erkenntnisse auf beiden Seiten. Schon in der Bausparkasse zeigten sich die Gäste sehr interessiert an den Aktivitäten des Unternehmens auf dem chinesischen Markt. Und so war es dann auch in Ilshofen bei Bausch+Ströbel. Da auch Besucher dabei waren, die aus der Pharma-Branche kamen - also die Branche, die das Ilshofener Unternehmen hauptsächlich beliefert - waren die Rückfragen zum Teil sehr detailliert. Die Fachgespräche zeigten die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Seiten und führten dazu, dass die Grundlagen für weiterführende Geschäftskontakte gelegt wurden.

Nach einer kurzen Firmenvorstellung und einer sehr ausführlichen Fragerunde ging es gemeinsam in die neue Montagehalle, um hier die Maschinen in Aktion zu besichtigen. Außerdem zeigten sich die chinesischen Gäste sehr beeindruckt von den Ausbildungswerkstätten, in die sie ebenfalls einen Blick werfen konnten und wo sie einiges über das deutsche Ausbildungssystem erfuhren.
Der Oberbürgermeister der Stadt Crailsheim, Rudolf Michl, informierte die Gruppe anschließend über den Standort Crailsheim in Hinblick auf Investitionsmöglichkeiten und Ansiedlungen. Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Flair Park-Hotel Ilshofen, zu dem Bausch+Ströbel die Gäste als Abschluss ihrer Reise eingeladen hatte, konnte sich die Delegation anschließend von den kulinarischen Vorzügen der Region überzeugen. Die spannenden Gespräche wurden weiter vertieft und die gewonnenen Eindrücke des Tages ausgetauscht.

Tag der offenen Ausbildung bei Bausch + Ströbel

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Einiges los war am Samstag, 17. Mai in den Lehrwerkstätten des Spezialmaschinenbauers Bausch+Ströbel in Ilshofen: Beim Tag der offenen Ausbildung waren über 300 Gäste gekommen, um sich über Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten bei Bausch+Ströbel zu informieren.

Sehr interessant war für die vielen jungen Leute und ihre Eltern natürlich, die erst im vergangenen Jahr neuen erweiterten und modernisierten Räume der Lehrwerkstätten anzuschauen. Im Mittelpunkt dieses Aktionstags steht aber traditionell das Gespräch mit Ausbilderinnen und Ausbildern und mit jungen Auszubildenden, die bereits von ihrem Ausbildungsalltag berichten können. Die gestellten Fragen waren sehr vielfältig. Die einen wollten sich ganz allgemein informieren, andere hatten schon ganz konkrete Fragen zu bestimmten Berufsfeldern - und einige hatten sogar schon ihre fertige Bewerbungsmappe dabei!
Natürlich darf jeder Besucher an diesem Aktionstag auch gerne einiges ausprobieren, etwa selbst eine der modernen Fräs- oder Drehmaschinen bedienen. Das Spektrum der bei Bausch+Ströbel angebotenen Ausbildungsberufe ist breit gefächert, für 2015 werden Ausbildungsplätze für Industriemechaniker, Elektroniker für Automatisierungstechnik, Mechatroniker, Technische Produktdesigner (ehemals Technische Zeichner), Fachinformatiker und Industriekaufleute angeboten. Darüber hinaus ist auch ein Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach und Bad Mergentheim in verschiedensten Fachrichtungen oder ein Kooperatives Studium an der RWH in Künzelsau möglich. Dass alle, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben übernommen werden, ist bei Bausch+Ströbel seit Jahren selbstverständlich. Schon am Vormittag waren die 40 jungen Frauen und Männer, die jetzt im September mit ihrer Ausbildung bei Bausch+Ströbel beginnen, zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern zu einem informativen Rundgang durch das Unternehmen eingeladen.

Impressionen von der Interpack 2014

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Sehr gut startete die Interpack 2014 in Düsseldorf für den Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel aus Ilshofen. Bereits in den ersten Tagen waren viele Kunden auf dem Messestand, wurden zahlreiche interessante Projekte besprochen. Auch Aufträge wurden bereits unterzeichnet. So geht zum Beispiel eine Anlage zur Verarbeitung von Spritzen im Wert von 1,5 Millionen Euro nach Taiwan, eine weitere große Anlage wurde nach Südosteuropa verkauft.

Auf sehr große Resonanz stoßen die Neuentwicklungen, die Bausch+Ströbel auf seinem rund 680 Quadratmeter großen Stand ausstellt.
Auf dem Bausch+Ströbel-Stand ist eine komplette Hochleistungsanlage zur Verarbeitung von Ampullen zu sehen, die den gesamten Verarbeitungsprozess vom Reinigen bis zum Füllen und Verschließen in höchster Geschwindigkeit zeigt. Neu entwickelt wurde die Füll- und Verschließmaschine FVF 5063, die bis zu 24 000 Vials in der Stunde füllt und mit Stopfen verschließt - und das bei 100 Prozent Inprozess-Kontrolle bei voller Leistung. Auf dieser Anlage ist zudem die neu entwickelte Einschlauch-Peristaltikpumpe in Aktion zu sehen. Mit der KCP 5060 wurde eine spezielle Füll- und Verschließmaschine für die Kleinchargenproduktion entwickelt. Die Vials, Spritzen oder Karpulen, die hier gefüllt und verschlossen werden, werden im Verarbeitungsbereich mittels speziellen Reinraumrobotern transportiert. Eine kleine, platzsparende Anlage die es erlaubt, im Isolator unterschiedlichste Produkte und Chargen zu verarbeiten – und das in schneller Folge dank sehr kurzer Umrüstzeiten: dies ermöglichen nun das neue System VarioSys, das Bausch+Ströbel zusammen mit dem Isolatorenspezialisten Skan neu entwickelt hat. Das Prinzip dieser neuen Lösung ist denkbar einfach in der Anwendung: in einem speziellen Isolator, der die Produktion unter Bedingungen der Reinraumklasse A ermöglicht, können einzelne Produktionsmodule nach dem lock-and-key-Prinzip eingebaut werden – sei das nun eine Anlage zur Verarbeitung von Spritzen im Nest, oder eine Füll- und Verschließmaschine für Vials. Auch ein Gefriertrockner kann integriert werden. Einbau bedeutet hier konkret, dass das jeweilige Produktionsmodul ganz einfach wie ein Arbeitstisch aus dem Isolator herausgefahren und durch ein anderes ersetzt werden kann. Darüber hinaus geben noch zahlreiche weitere Exponate einen guten Überblick über das Angebotsspektrum von Bausch+Ströbel.
Der zweistöckige B+S-Messestand ist Teil des gemeinsamen Auftritts der Kooperation Excellence United, zu der auch die Firmen Glatt, Fette, Harro Höfliger und Uhlmann gehören.

Offizieller erster Spatenstich für die neuen Parkplätze

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Die neue Montagehalle mit Nebengebäuden ist fertig gestellt - nun wird das letzte Puzzlestück dieses größten Bauprojekts der Firmengeschichte in Angriff genommen: auf der dem Firmengelände gegenüberliegenden Grundstück auf der anderen Seite der L 2218 (ehemalige B 14) sollen 600 neue Parkplätze entstehen. Hierfür fand am Dienstag, 15. April, ein offizieller Spatenstich statt, zu der der Geschäftsführende Gesellschafter Markus Ströbel auch im Namen seiner Geschäftsführerkollegen und der Gesellschafterfamilien zahlreiche Gäste begrüßen konnte.
In seiner Rede ging er kurz auf das nun in Angriff genommene Bauvorhaben ein. Die neue Montagehalle entstand auf einem Teil der damaligen Parkplätze. Deshalb wurde in der Mühlstraße übergangsweise Parkraum geschaffen, eine Fläche, die nach Fertigstellung der neuen Parkplätze Ende August, Anfang September wieder begrünt werden kann. Sicher eine Erleichterung für die Anwohner, für deren Verständnis und ihre Geduld sich Markus Ströbel ausdrücklich bedankte.
Auf dem rund 25 000 Quadratmeter großen Gelände entstehen rund 600 neue Parkplätze - es besteht allerdings die Möglichkeit, in den kommenden Jahren weitere 200 auf diesem Gelände unterzubringen. Denn in den letzten Jahren ist Bausch+Ströbel rasant gewachsen. Zählte man noch vor fünf Jahren 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so sind es jetzt bereits über 1100. Und das Unternehmen wächst weiter.
Eine größere Belegschaft bedeutet auch ein größerer Bedarf an Parkflächen - vor allem im ländlichen Raum, wo das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs leider nicht so engmaschig ist, dass jeder Mitarbeiter Ilshofen einfach mit dem Bus oder Zug erreichen kann.

Die Zahl der Parkflächen wurde mit Augenmaß gewählt und auch bei der Umsetzung wurde darauf geachtet, möglichst schonend mit der Fläche umzugehen. So wird hier keine geschlossene Asphaltfläche entstehen. Die Parkflächen werden mit wasserdurchlässigem Pflaster versehen und zwischen den Parkplatzreihen werden Entwässerungsmulden hergestellt, die sämtliches Regenwasser wie bisher versickern lassen. Neben den Mulden sind weitere 35 % des gesamten Geländes Grün- bzw. Sickerfläche. Angedacht ist außerdem, 350 Parkplätze mit einer Photovoltaikanlage zu überdachen - zusammen mit der Photovoltaikanlage auf der neuen Montagehalle könnte Bausch+Ströbel dann seinen gesamten Strombedarf selbst decken - zumindest an sonnigen Tagen.
Elektrotankstellen für Elektroautos werden das Ganze komplettieren. Die Verbindung zwischen Parkplatz und Betriebsgelände bildet künftig eine Fußgängerbrücke. Gebaut werden zuerst die Treppenaufgänge an beiden Seiten. So muss die Straße nur für die eigentliche Brückenmontage kurzzeitig gesperrt werden. Insgesamt sind für das Bauvorhaben ohne Photovoltaikanlage rund 1,8 Mio Euro veranschlagt.

Herzlich bedankte sich Markus Ströbel bei allen am Bau Beteiligten und besonders bei den Grundstückseigentümern, die durch den Verkauf dies erst möglich gemacht hatten. Landrat Gerhard Bauer betonte, er sei sehr gerne zum Spatenstich gekommen, zeige doch auch dieses Bauprojekt wieder klar das Bekenntnis des Unternehmens zum Standort Ilshofen. Dies betonte auch Ilshofens Bürgermeister Roland Wurmthaler, der gewohnt von "unserer Firma Bausch+Ströbel" sprach, so verbunden seien Stadt und Unternehmen in der Zwischenzeit. Ein weiteres Grußwort sprach Dieter Straub von Leonhard Weiss, der bereits zahlreiche Bauprojekte mit Bausch+Ströbel umgesetzt hat. Im Namen der Belegschaft gab Betriebsratsvorsitzender Sven Utz seiner Freude über das neue Bauprojekt Ausdruck.
Zahlreiche Hände griffen dann zum Spaten, um gemeinsam mit den B+S-Geschäftsführen das Bauprojekt offiziell zu beginnen. Und tatsächlich fand doch Jochen Straub von Leonhard Weiss "Altlasten" im Gelände. Schmunzelnd und augenzwinkernd zeigte er eine Flasche herum, die er mit seinem Spaten zutage gefördert hatte und bat alle Beteiligten, mit deren Inhalt nun auf dieses Ereignis gemeinsam anzustoßen.

Bewerbertraining an der Hermann-Merz-Schule

Im Rahmen der engen Zusammenarbeit mit der Hermann-Merz-Schule Ilshofen bot Bausch+Ströbel am 27. und 28. Februar ein Bewerbertraining für Achtklässler an. Die Personalreferentin Kathrin Kranz und die Ausbilder Robert Strecker und Marco Horlacher nahmen sich an beiden Tagen jeweils zwei Schulstunden Zeit, um die Schülerinnen und Schüler auf den Bewerbungsprozess vorzubereiten.

Innerhalb des Bausteins 4 der Kooperationsvereinbarung zwischen B+S und der Hermann-Merz-Schule wurden den Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Werkrealschule Möglichkeiten aufgezeigt, sich über Ausbildungsberufe zu informieren und eine korrekte Bewerbung zu verfassen. Die Jugendlichen zeigten sich sehr interessiert und erarbeiteten in einer interaktiven Gesprächsrunde mit den Referenten unterschiedliche Themen, wie den Aufbau einer schriftlichen Bewerbung und das Verhalten bei einem Bewerbungsgespräch.
Kathrin Kranz eröffnete das Bewerbertraining mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Die Achtklässler sprachen über ihre beruflichen Ziele und ihre Wunschausbildung sowie über ihre Erfahrungen in den verpflichtenden BORS-Praktika. Einige der Schülerinnen und Schüler hatten bereits bei B+S ein Praktikum absolviert und konnten über ihre Erfahrungen berichten. Diejenigen, die noch nicht bei Bausch+Ströbel waren erfuhren dann in einer kurzen Präsentation, dass das Unternehmen Spezialmaschinen für die pharmazeutische Industrie herstellt und welche interessanten Aufgaben sich hier für Auszubildende und Berufseinsteiger bieten.
Dann ging es hauptsächlich um die schriftliche Bewerbung – die natürlich nicht nur für Bausch+Ströbel gedacht waren. Die Schülerinnen und Schüler analysierten mit Unterstützung der Referenten mangelhafte Anschreiben und Lebensläufe, die Kathrin Kranz als Beispiele mitgebracht hatte. Dass „feiern gehen“ nicht in den Bereich Hobbys gehört und eine seriöse E-Mail Adresse heute Standard ist, erkannten die Werkrealschüler sofort. Auf andere Punkte, wie die Strukturierung des Lebenslaufes mit handschriftlicher Unterschrift und ein richtig formuliertes Anschreiben gingen Kathrin Kranz und ihre Kollegen nochmals genauer ein. Auch der Themenbereich Umgangsformen und Verhalten während des Bewerbungsgesprächs wurde angesprochen. Die Jugendlichen brachten sich aktiv ein und erkannten schnell, dass angemessene Kleidung und ein höflicher Umgang mit dem Gegenüber den Weg zu einem Ausbildungsplatz ebnen.
Anschließend zeigten die Präsentationsfolien, wie der Bewerbungsprozess und das anschließende Auswahlverfahren bei B+S abläuft. Diese transparente Darstellung sollte den Schülern die Angst vor der Bewerbung nehmen.