Ruheständlertreffen bei Bausch+Ströbel

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Wie eng sich viele Bausch+Ströbel-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter auch noch im Ruhestand mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen, zeigte sich kürzlich, als das Unternehmen zum Ruheständlertreffen eingeladen hatte. Fast alle Ruheständler hatten sich angemeldet, viele hatten auch ihren Partner oder ihre Partnerin mit dabei, alles in allem waren knapp 100 Gäste gekommen.
Als sich die Ruheständler vor zwei Jahren das letzte Mal trafen, stand eine Baustellenbesichtigung auf dem Programm, im vergangenen Jahr konnten sie beim internen Mitarbeiterfest die Einweihung der neuen Montagehalle mit ihren ehemaligen Kolleginnen und Kollegen feiern. Doch seitdem hat sich bei Bausch+Ströbel wieder viel getan und so waren die Ehemaligen sehr gespannt auf den Rundgang durch das Unternehmen. Zuerst jedoch gab es Kaffee und Kuchen und Geschäftsführer Siegfried Bullinger begrüßte alle sehr herzlich. Er stellte auch kurz den neuen Geschäftsführer Dr. Hagen Gehringer vor, der seit Juli für den Bereich Technik verantwortlich ist. Dann ging es in sechs Gruppen durch den Betrieb, angeschaut wurden die neuen Besprechungs- und Schulungsräume, die neue Montagehalle, der Versandbereich und das neue Lager, außerdem die erweiterte Lehrwerkstatt und der komplett neu eingerichtete Bereich für Forschung und Versuche. Viele der Ehemaligen äußerten außerdem den Wunsch, in ihrer alten Abteilung vorbeischauen oder aber den Sohn, die Enkelin kurz an deren Arbeitsplatz besuchen zu können – was natürlich ebenfalls ins Programm integriert wurde. Nach der informativen Führung ging es dann ins Flair Park-Hotel, wo bei einem gemeinsamen Essen alte Kontakte aufgefrischt, Erinnerungen ausgetauscht und interessante Gespräche geführt wurden.

Bausch+Ströbel erhält Wirtschaftsmedaille des Landes

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Im Rahmen eine Festveranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart verlieh am 6. November Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid die Wirtschaftsmedaille für herausragende berufliche und unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die baden-württembergische Wirtschaft an 14 Persönlichkeiten und zwei Unternehmen – über eine Medaille konnten sich auch Rolf Ströbel und Siegfried Bullinger freuen, die die Medaille für das von ihnen gegründete Unternehmen Bausch+Ströbel entgegen nehmen konnten.
"Ich freue mich sehr, dass es so engagierte, kreative und fleißige Menschen wie Sie gibt, die unser Land voran bringen. Sie haben es mit Ihren herausragenden Leistungen verdient, heute hier zu sein", so Schmid in seiner Begrüßung. "Baden-Württemberg braucht Vorbilder wie Sie, die für ein erfolgreiches und verantwortliches Wirtschaften stehen."
In der Laudatio für Bausch+Ströbel hob Schmid das rasante Wachstum des Unternehmens hervor, das von einer Garagenfirma innerhalb von rund 45 Jahren zu einem Unternehmen mit 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Kunden auf der ganzen Welt geworden sei und erst kürzlich das mit einem Investitionsvolumen von über 20 Millionen Euro größte Bauprojekt der Firmengeschichte einweihen konnte. Dabei sei Bausch+Ströbel aber immer Familienbetrieb im besten Sinne des Wortes geblieben. Nicht allein deshalb, weil alleinige Gesellschafter die Familien Ströbel und Bullinger seien. Auch deshalb, weil viele der Mitarbeiter ihr ganzes Arbeitsleben dort verbringen, gut 40 Prozent der Belegschaft auch in Ilshofen ausgebildet worden sei.
Rolf Ströbel und Siegfried Bullinger nahmen die Auszeichnung mit Stolz entgegen, betonten aber beide, dass ein Unternehmen immer nur so gut sei wie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: "Am Erfolg waren viele beteiligt", so Siegfried Bullinger.
Die Wirtschaftsmedaille wird seit 1987 an Persönlichkeiten und Unternehmen verliehen. Zu den rund 800 bisherigen Preisträgern zählen vor allem Unternehmerinnen und Unternehmer aus Mittelstand und Handwerk, aber auch Vertreter von Kammern, Verbänden oder Betriebsräte. Träger der Wirtschaftsmedaille sind beispielsweise Ferdinand Porsche (Verleihung 1989), Paul Pietsch (1991), Dietmar Hopp (1992) oder Hans-Peter Stihl (1995).

Bausch+Ströbel auf der FachPack in Nürnberg

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Die Fachpack 2013 in Nürnberg (24. bis 26. September) ist ein Treffpunkt für Experten aus Europa im Bereich der Verpackungsprozesse. Wie schon seit vielen Jahren vermittelt Bausch + Ströbel wieder einen umfassenden Einblick in sein gesamtes Produktspektrum im Bereich Verpackungsprozesse in der Pharmaindustrie. Wie im Vorjahr präsentiert sich der Spezialmaschinenhersteller auf einem Gemeinschaftsstand mit dem Excellence United-Partner Harro Höfliger. Messehighlight ist eine Etikettiermaschine von Bausch + Ströbel Typ ESF 1015 die direkt an eine Kartoniermaschine von Excellence-United-Partner Harro Höfliger angeschlossen ist. Anschaulich wird den Besuchern anhand der Linie die Vorteile der Excellence-United-Kooperation gezeigt.
Seit diesem Jahr gehört außerdem die schweizerische Wilco-AG, Spezialist im Bereich Dichtigkeitsprüfung und Qualitätskontrolle, zu Bausch+Ströbel. Auch das Wilco-Team präsentiert sich und seine Produkte am Bausch+Ströbel-Stand. Eine Abbürstmaschine zum trockenen Außenreinigen von mit Pulver befüllten Behältnissen stellt die Ilshofener B+S-Partnerfirma GMPI auf dem Stand vor.

Neue Azubis

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43 junge Frauen und Männer konnten im September ihre Ausbildung bei Bausch+Ströbel beginnen, insgesamt sind damit derzeit 132 junge Menschen bei Bausch+Ströbel in Ausbildung.

Die jungen Leute mit ihren Eltern hatten bereits im Juli am „Eltern-Azubi-Infotag“ Gelegenheit das Unternehmen kennenzulernen. Am ersten Arbeitstag ging es für die neuen Auszubildenden erst einmal um ganz allgemeine Dinge, bevor sie ihre Ausbildungsplätze dann in den verschiedenen Fachabteilungen wie Verkauf, Einkauf, Lager und in der Lehrwerkstatt einnahmen. Die Bandbreite der Ausbildungsberufe, die Bausch+Ströbel anbietet, ist breit gefächert. Von den 43 neuen Auszubildenden machen 15 die Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/in, sechs zum/zur Elektronikerin, sechs zum/zur Mechatroniker/in. Sechs möchten Industriekaufmann/frau werden, davon streben drei die Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement an. Außerdem erlernen drei den Beruf des/der Technischen Produktdesigners/in (vormals Technische Zeichner) und zwei den Beruf Fachkraft für Lagerlogistik. Hinzu kommen vier junge Männer und eine junge Frau, die ein Duales Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg absolvieren. Sie studieren Maschinenbau, Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre -Industrie und Wirtschaftsingenieurwesen.

Neuer Besucherrekord

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Neuer Besucherrekord beim Tag der offenen Ausbildung am Samstag, 13.Juli: Über 400 Gäste kamen, um sich über Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten bei Bausch+Ströbel zu informieren. Sehr interessant war für viele natürlich auch, die neuen, erweiterten und modernisierten Räume der Lehrwerkstätten anzuschauen. Darüber hinaus wurden aber zahlreiche informative Gespräche mit Azubis und Ausbildern geführt. Und einige hatten sogar schon ihre fertige Bewerbungsmappe dabei! Erstmals stellte beim Tag der offenen Ausbildung auch das Flair Park-Hotel seine Ausbildungsberufe vor. Hier bekamen die Besucher neben Informationen auch alkoholfreie Cocktails.

Schlüssel in allen Variationen

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Bausch+Ströbel weiht modernisierte und erweiterte Lehrwerkstätten ein

"Ausbildung ist der Schlüssel zum Erfolg", unter diesem Motto stand die Einweihungsfeier für die erweiterten und modernisierten Lerhwerkstätten von Bausch+Ströbel. Und aus diesem Grund drehte sich an diesem schönen Sommernachmittag auch alles um Schlüssel: sie wurden verschenkt, überreicht, und sogar herbeigezaubert.
Rund eine halbe Million Euro hat das Unternehmen in die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen investiert. So stehen nun über 800 Quadratmeter für die Ausbildungsberufe Industriemechaniker, Mechatroniker und Elektroniker zur Verfügung. Hier gibt es nun moderne, mit Laptops ausgestattete Schulungsräume, außerdem wurden weitere moderne Werkzeugmaschinen angeschafft, wie Geschäftsführer Markus Ströbel in seiner Begrüßungsrede ausführte. Schon seit Beginn habe das Unternehmen das Thema Ausbildung sehr wichtig genommen, betont er. Inzwischen haben 800 junge Menschen eine Ausbildung bei Bausch+Ströbel absolviert, gut die Hälfte von ihnen ist nach wie vor bei Bausch+Ströbel beschäftigt. "Das sind rund 40 Prozent der gesamten Belegschaft", zeigte Ströbel anschaulich auf, wie bedeutend das Thema Ausbildung für die Unternehmensentwicklung war und ist. Inzwischen zählt man rund 120 Auszubildende und Studierende im Unternehmen.
Dass bereits ein Jahr nach Firmengründung, 1968, sechs junge Menschen ausgebildet wurden, daran erinnerte Siegfried Bullinger, Geschäftsführer und einer der Firmengründer. Fünf von ihnen konnte er als Überraschungsgäste präsentieren. Einer von ihnen, Friedrich Groh, ist noch heute bei Bausch+Ströbel beschäftigt. Für die IHK Heilbronn-Franken gratulierte Hauptgeschäftsführerin Elke Schweig ganz herzlich zur Einweihung. Sie lobte das große Engagement des Unternehmens im Bereich Ausbildung und überreichte eine Urkunde, die B+S als mustergültigen Ausbildungsbetrieb ausweist.
Dass Ausbildung auch der Schlüssel zum Erfolg ist, das stand schon auf den Gastgeschenken, kleine Schlüssel, die auch als Flaschenöffner dienen können. Nun jedoch überreichte die Geschäftsleitung den Auszubildenden und ihren Ausbildern einen großen Schlüssel für die neuen Räume - der zur Erheiterung aller von Zauberer Thomas Gysin kunstvoll herbeigezaubert wurde. Nachdem sich auch die Auszubildenden bei der Geschäftsleitung und den Gesellschaftern für die große Investition mit einem netten Geschenk bedankt hatten, konnten die Gäste die neuen Räume besichtigen uns sich selbst ein Bild von der Ausbildung bei Bausch+Ströbel machen.

Bausch+Ströbel-Geschäftsleitung bekommt Verstärkung

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Ab dem 1.Juli wird die Geschäftsleitung der Bausch+Ströbel-Maschinenfabrik Ilshofen auf die Schultern dreier Geschäftsführer verteilt. Die bisherigen Geschäftsführenden Gesellschafter Siegfried Bullinger und Markus Ströbel werden dann durch Dr. Hagen Gehringer unterstützt.

Dr. Hagen Gehringer wird für den Bereich Technik verantwortlich sein, den bislang Siegfried Bullinger zusammen mit dem Bereich Betrieb bzw. Fertigung in seiner Verantwortung hatte. Letztgenannter Bereich zu dem unter anderem die Abteilungen Fertigung, Montage, Logistik und Technische IT gehören, wird auch weiterhin von ihm geführt. Markus Ströbel ist weiterhin für den Vertriebs- und kaufmännischen Bereich verantwortlich.
"Schon in früheren Jahren hatten wir drei Geschäftsführer", erinnert sich Siegfried Bullinger, "und nach dem rasanten Wachstum des Unternehmens in den vergangenen Jahren - allein in Ilshofen arbeiten nun über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - haben wir uns zu diesem notwendigen Schritt entschlossen. Durch die neue Konstellation wird es nun auch möglich sein, den Übergang des Unternehmens in die nächste Generation geordnet und mit so wenig Know-how-Verlust wie möglich weiter voranzutreiben." Die Gesellschafter des Familienunternehmens, die Familien Ströbel und Bullinger, sind sich sicher, mit Dr. Hagen Gehringer eine Persönlichkeit gefunden zu haben, die sehr gut in die Bausch+Ströbel-Familie und in die Unternehmensphilosophie passt.
Auch fachlich ist der neue Geschäftsführer für seine neue Aufgabe bestens gerüstet. Der 47-Jährige hat Maschinenbau an der Universität Stuttgart studiert und 1999 promoviert - wie schon beim Studium auch hier mit Bestnote. Seine Dissertation entstand am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart, wo er sechs Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Bis 2011 arbeitete er dann bei der Alfred Kärcher GmbH & Co KG, baute hier unter anderem die Abteilung Innovationsmanagement, Produktstrategie und Unternehmenssteuerung auf und war Bereichsleiter Corporate Development und Mitglied des Führungskreises. Drei Jahre lang war er Geschäftsführer der Kärcher Futuretech GmbH. 2011 wechselte er zur PDX Businessgroup in die Geschäftsführung, ein börsennotiertes Technologie-Start-up-Unternehmen mit den Kerntechnologien Sprühverneblung und fest flüssig sowie flüssig-flüssig Stoffvermischungen. "An der neuen Aufgabe in Ilshofen reizt mich, ein erfolgreiches Unternehmen, das nach wie vor in der Wachstumsphase ist, aktiv mitzugestalten", so Dr. Hagen Gehringer. Zudem freut sich der Ingenieur aus Leidenschaft darauf, in der neuen Position auch wieder verstärkt sein technisches Wissen einbringen zu können.

Neu eingerichteter Forschungsbereich kam gut an

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Über 500 Besucher bei der Hausmesse von Bausch+Ströbel

Besucher aus aller Welt waren kürzlich zu Gast bei Bausch+Ströbel in Ilshofen. Drei Tage lang, vom 18. bis 20. Juni, hatte das Spezialmaschinenbauunternehmen zu seiner Hausmesse eingeladen - und über 500 Besucherinnen und Besucher aus rund 30 Ländern waren gekommen, um sich neueste Technik von Bausch+Ströbel in neuen Räumen anzusehen. Denn Bausch+Ströbel konnte hier nicht nur die erst kürzlich fertig gestellte neue Montagehalle samt Nebengebäude, sondern auch die im Zuge der Neubauten komplett neu eingerichteten Labor- und Forschungsräume vorstellen.
Für die Hausausstellung war ein Teil der neuen Montagehalle zum Messestand mit Lounge umfunktioniert worden. Zu sehen war hier nicht nur Technik von Bausch+Ströbel, Aussteller waren auch die neue Tochter Wilco, die Partner GMPI und HVS (Hohenloher Verpackungs-Service) aus Wolpertshausen. Außerdem waren die Excellence-United-Partner mit Ansprechpartnern für Kunden vertreten. Uhlmann und Harro Höfliger hatten zeitgleich ihre Hausmessen, und nicht wenige Besucher nutzten die Gelegenheit, mehrere Unternehmen anzuschauen. Hierfür konnte ein kostenloser Shuttle-Service in Anspruch genommen werden. Bausch+Ströbel zeigte einen guten Querschnitt durch das Maschinenprogramm, von der kompakten vollautomatischen Abfüll- und Verpackungsanlage für Karpulen über Pulverdosierer oder einer Spritzen-Füll- und Verschließmaschine, in der zur späteren Nestentnahme und weiteren Verarbeitung ein Roboter zum Einsatz kam bis hin zum neuen Fernwartungssystem. Vorgestellt wurden den Kunden außerdem die Möglichkeiten der 3-D-Animationen von Maschinen, die alternativ zu hölzernen Mockups, also Maschinenmodellen in Originalgröße, eingesetzt werden können.
Großen Anklang fand bei den Besuchern auch der neue Bereich für Forschung und Versuche. Hier entstanden insgesamt vier mit modernster Technik ausgestattete Versuchsräume, von denen zwei auch als Reinräume genutzt werden können. In diesen Räumen wurden bei der Hausausstellung interessante Neuigkeiten vorgestellt. So etwa eine kleine, sehr viel einfacher einzurichtende Peristaltikpumpe, die zum Patent angemeldet wurde, ein Verfahren, mit dem Glas noch vor dem Sterilisieren dauerhaft gekennzeichnet werden kann oder besondere Reinigungsdüsen und ein besonderes Abfüllverfahren, das mit ungeheuer hoher Genauigkeit arbeitet. Ein Galaabend und Fachvorträge standen ebenfalls auf dem Programm.

Selbst Schraubverschluss war kein Problem
Gelungene Einweihungsfeier startete mit Einsatz des Wettkönigs

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"Bausch+Ströbel ist uns einen Schritt voraus: wir als Landkreis haben für unser größtes Bauprojekt, das Crailsheimer Krankenhaus, gestern erst den ersten Spatenstich veranstaltet, Sie sind bereits bei der Einweihung", meinte Landrat Gerhard Bauer schmunzelnd. Er war einer der insgesamt rund 200 Gäste, die am 16. Mai zur offiziellen Einweihung der neuen Gebäude nach Ilshofen gekommen waren und gratulierte im Rahmen einer Festrede ganz herzlich. Glückwünsche überbrachte außerdem Ilshofens Bürgermeister Roland Wurmthaler. Doch bevor der Reigen der Reden begann, hatten sich alle Gäste auf der eben fertig gewordenen neuen Dachterrasse eingefunden, wo sie von Geschäftsführer Markus Ströbel ganz herzlich begrüßt wurden. Und hier erwartete alle bereits ein besonderes Ereignis: Architekt Frank Berner hatte als besonderes Geschenk Wettkönig Daniel Rall mitgebracht. Und wie schon bei "Wetten dass...?" öffnete er hier eine ganze Reihe Bierflaschen mit seinem Fahrrad. Für den Auftritt bei B+S legte er sogar noch einen Zahn zu: sogar die von Geschäftsführer Siegfried Bullinger spaßhaft gestellte Aufgabe, er möge doch auch eine Flasche mit Schraubverschluss öffnen, meisterte er mit Bravour. Mut bewies dann der Betriebsratsvorsitzender Björn Uhlig. Er legte sich auf den Boden, und ließ den Fahrradkünstler über sich springen - viele Zuschauer dürften ihn nicht beneidet haben - doch natürlich ging alles gut. Wohlbehalten konnte er mit den anderen Gästen ins Betriebsrestaurant gehen, und hier seine Ansprache halten, in der er das "grandiose Mitarbeiterfest" im Sommer vergangenen Jahres zur Sprache brachte und den Neubau als klares Bekenntnis zum Standort Ilshofen bezeichnete.
Geschäftsführer Siegfried Bullinger ging dann kurz auf die Geschichte des Unternehmens ein und erläuterte, dass die Neubauten tatsächlich sowohl von den Kosten als auch von der nun neu dazugewonnenen Fläche (40 Prozent des bisherigen Bestands) das mit Abstand größte Bauprojekt sei. 25 Millionen Euro habe man hier investiert, seit der Neustrukturierung der Gesellschafterstruktur 2007 habe man damit rund 50 Millionen Euro in Gebäude und Ausstattung gesteckt. Der Generalplan bis 2020 sei damit nun schon zu 70 Prozent umgesetzt, was nun noch fehle, seinen die Parkplätze auf der anderen Seite der Landstraße - Fertigstellung voraussichtlich im Sommer 2014 und eine neue Fertigungshalle.
Genauer auf das neue Gebäude ging dann Architekt Frank Berner vom Architekturbüro kab ein. Anschließend bedankte sich Siegfried Bullinger noch ganz herzlich bei allen am Bau beteiligten und bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Vor allem bei Gerhard Blumenstock und Walter Köhnlechner, die das Bauprojekt von Anfang an engagiert mitbegleitet hatten. Ein Dank ging auch an den B+S-Chor und die B+S-Band, deren Auftritte bei den Gästen sehr gut ankamen. Im Anschluss bewirtete das Team des Flair Park-Hotels, die Gäste konnten außerdem an Führungen durch das neue Gebäude teilnehmen. Und natürlich konnte man sich auch ganz zwanglos noch mit Wettkönig Daniel Rall unterhalten.

Eröffnung des neuen Betriebsrestaurants

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"Das ist wirklich schön geworden!", diesen Satz konnte man am Montag, 4. Februar im neuen Betriebsrestaurant von Bausch+Ströbel öfter hören. Pünktlich zur Frühstückspause um 9 Uhr öffnete dieses seine Pforten und alle Gäste wurden vom Restaurant-Team mit einem Begrüßungsdrink empfangen. Auch drei Stunden später in der Mittagspause klappte alles reibungslos. Viel Lob gab es für das erweiterte Speisenangebot. Künftig gibt es drei statt bisher zwei Menüs zur Auswahl, auch gibt es jeden Tag ein Dessert und kleine Snacks.
Das neue Betriebsrestaurant bietet Platz für 200 Gäste, hier werden nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch Kunden und Gäste bewirtet. Die Bewirtung übernimmt wie bisher das Team des Flair Park-Hotels.
Jetzt warten alle gespannt auf den Tag, an dem die neue Dachterrasse erstmals benutzt werden kann.

Den Übergang von der Schule ins Berufsleben erleichtern

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Die Hermann-Merz-Schule Ilshofen und der Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen, zum Beispiel ist das ortsansässige Unternehmen schon von Anfang an bei der von der Schule ausgerichteten Ausbildungs- und Praktikumsmesse aktiv dabei. Nun wollen beide Partner diese Kooperation weiter vertiefen und haben dies nun auch durch eine offizielle Vereinbarung festgelegt, die kürzlich bei Bausch+Ströbel unterzeichnet wurde.

Den Startschuss machte im vergangenen Jahr ein technisches Projekt, an dem drei Schülerinnen der Hermann-Merz-Schule teilnahmen. Zusammen mit Auszubildenden bauten sie eine Maschine, die Kugeln farblich sortieren kann und lernten dabei verschiedenste Aufgabenbereiche wie Zeichnen, Fräsen, Bohren und Programmieren kennen.
"Solche Projekte, die thematisch deutlich tiefer gehen als ein gewöhnliches Praktikum, werden wir künftig regelmäßig anbieten", erklärt Personalleiterin Gabriele Rohn. Und Schulleiter Norbert Reinauer ergänzt: "Uns ist es wichtig, unseren Schülerinnen und Schülern beim Übergang von der Schule ins Berufsleben so gut wie möglich zu unterstützen." Dazu gehöre auch, dass sich die Jugendlichen Gedanken über ihre Interessen und Fähigkeiten machen und vieles einfach direkt an Ort und stelle ausprobieren dürfen. Besonders im Fokus stehen bei der künftigen Zusammenarbeit Mädchen, da diese bislang in technischen Berufen noch unterrepräsentiert sind. "Zu Unrecht", wie Ausbilder Robert Strecker betont, hat er doch mit seinen weiblichen Auszubildenden durchweg sehr positive Erfahrungen gemacht. Die Kooperationsvereinbarung beinhaltet fünf Bausteine:
Baustein 1 ist eine organisierte Führung für Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Werkrealschule und der 9. Klasse der Realschule durch die Ausbildungsbereiche. Sie erhalten hier sowohl von Ausbildern als auch von Auszubildenden Informationen zu technischen Ausbildungsberufen und deren Anforderungen. Welche Jugendlichen daran teilnehmen, entscheidet die Schule nach der Durchführung der Kompetenzanalyse Profil AC.
Im Baustein 2 können dann ausgewählte Schülerinnen und Schüler, die Baustein 1 absolviert haben, an einem technischen Projekt teilnehmen. Darüber hinaus werden im Baustein 3 weitere Praktika angeboten. In Baustein 4 unterstützt Bausch+Ströbel die Schule aktiv bei Bewerbungstrainings in der Klasse 8 der Werkrealschule. Damit verbunden ist auch eine Information darüber, welche Fähigkeiten die Bewerberinnen und Bewerber für bestimmte Berufe mitbringen sollten. Bei einigen Schülerinnen und Schülern, so weiß Udo Müller, Fachbereichsleiter für Berufsorientierung an der Realschule, aus Erfahrung, sorgt es für einen Motivationsschub, wenn Firmenvertreter erklären, für was einzelne Noten wichtig sind. "Da ist bei einigen noch viel Potenzial", betont der.
Baustein 5 ist die Mitwirkung an der Berufsorientierungsmesse der Schule. "Hier werden wir künftig sicher auch ausstellen, was in den Projekten gemacht wurde", ist sich Ausbildungsleiter für mechanische Berufe Robert Strecker sicher.
Unterzeichnet wurde die Vereinbarung für die Schule von Schulleiter Norbert Reinauer, für Bausch+Ströbel unterzeichnete Thorsten Bullinger, Bereichsleiter Recht, Finanzen, Verwaltung. Auch wenn in der Vereinbarung eine sehr enge Zusammenarbeit festgehalten ist, bedeutet dies natürlich nicht, dass beide Partner künftig auf andere Kooperationen verzichten. "Regelmäßig arbeiten wir mit 30 bis 40 Betriebe mehr oder weniger eng zusammen", betont Norbert Reinauer. Und auch Bausch+Ströbel hat Kontakte zu zahlreichen Schulen, angefangen bei Praktikumsplätzen, die hier zur Verfügung gestellt werden. Bausch+Ströbel plant auch mit einer weiteren Schule künftig enger zusammenzuarbeiten.