Beide Unternehmen ergänzen sich aufs Beste

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Der süddeutsche Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel erweitert sein Angebot im Bereich Abfüll- und Verpackungsanlagen um hochpräzise vollautomatische Prüfmaschinen für Dichtheitsprüfung, visuelle Kontrolle und spektroskopische Systeme. Im Dezember 2012 wurde der Kauf der Wilco AG an deren Stammsitz im schweizerischen Wohlen im Kanton Aargau besiegelt. Sowohl Wilco-Gründer Martin Lehmann als auch Siegfried Bullinger und Markus Ströbel, Geschäftsführende Gesellschafter von Bausch+Ströbel, sind sicher, dass sich die beiden Unternehmen aufs Beste ergänzen werden.

Bausch+Ströbel produziert seit 45 Jahren Maschinen und Anlagen für die industrielle Verarbeitung von flüssigen und pulverförmigen Arzneimitteln. Dies reicht von Halbautomaten für den Laborbereich über vollautomatische Einzelmaschinen bis hin zu hochkomplexen Anlagen, in denen Objekte wie Vials/Flaschen, Spritzen, Ampullen oder Karpulen verarbeitet werden. Die Einzelarbeitsschritte reichen vom Auspacken der Objekte über Reinigung und Sterilisation bis hin zum Befüllen, Verschließen, Kontrollieren und Etikettieren.
Mit der Wilco AG gehört nun ein absoluter Spezialist im Bereich Dichtigkeitsprüfung und Qualitätskontrolle zu Bausch+Ströbel. Dort entwickelt ein innovatives Team von hochspezialisierten Wissenschaftlern und Ingenieuren permanent neue Technologien und integriert diese in vollautomatisch arbeitende Verpackungslinien und -systeme. Diese kommen auch in den komplexen Abfüll- und Verpackungsanlagen von Bausch+Ströbel zum Einsatz. Die Wilco AG bietet eine große Bandbreite an Prüfgeräten für verschiedenste Bereiche wie etwa die Pharma-, Chemie-, Lebensmittel- und Verpackungsindustrie. Das reicht von hochpräzisen Einrichtungen für den Laborbereich bis hin zu vollautomatischen Anlagen, die im Inline-Betrieb arbeiten und eine Leistung von bis zu 1‘500 Objekten pro Minute erreichen. Viele der Systeme für verschiedenste Anwendungsbereiche hat sich das Unternehmen weltweit patentieren lassen.
"Mit dem Know-How beider Unternehmen sehen wir vor allem im Bereich Entwicklung, aber auch im Bereich Vertrieb viele Möglichkeiten, die sich durch die Zusammenarbeit ergeben," so Siegfried Bullinger und Markus Ströbel. Schon bislang gab es vielfältige Kontakte. Das sieht Martin Lehmann, der die Wilco AG 1971 gegründet hat, ebenso. Er hatte beim Verkauf der Wilco AG vorrangig die Zukunft des Unternehmens und der 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Blick. Mit Bausch+Ströbel, einem ebenfalls familiengeführten Unternehmen, habe man, so ist er sich sicher, die richtige Wahl getroffen. Die Firmenphilosophien seien sehr ähnlich. Als Vorteil sieht Martin Lehmann, der weiterhin die Geschäftsführung der Wilco AG innehat, dass beide Firmen auf allen Ebenen voneinander profitieren und sich insbesondere das Angebot beider Unternehmen sehr gut ergänzt.

Blumenstrauß und Geschenk am ersten Arbeitstag - Bausch+Ströbel begrüßt 1000. Mitarbeiter

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"Werden Sie unser/e 1000. Mitarbeiter/in!" mit diesem Slogan warb Bausch+Ströbel bei der diesjährigen Wirtschaftsmesse. Am 3. September war es dann so weit: Holger Schmidt konnte als 1000. Mitarbeiter des Spezialmaschinenherstellers Bausch+Ströbel begrüßt werden. Mit ihm begannen weitere 54 Kolleginnen und Kollegen, davon 41 neue Auszubildende. Insgesamt sind damit bei Bausch+Ströbel jetzt 1020 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

An seinem ersten Arbeitstag vom Chef persönlich mit einem Blumenstrauß und einem Geschenk empfangen zu werden, das ist alles andere als alltäglich. Doch darüber durfte sich am 3. September Holger Schmidt freuen. Der 26-Jährige ist bei Bausch+Ströbel kein Unbekannter, er hat hier bereits seine Ausbildung zum Mechatroniker erfolgreich abgeschlossen und war dann einige Jahre lang für die Installation von Maschinen und für deren Programmierung zuständig. Als er 2003 als Auszubildender begann, zählte das Unternehmen rund 770 Mitarbeiter. 2010 wollte der junge Mann nochmals etwas anderes ausprobieren. Es zog ihn nach Stuttgart, wo er auch schon seinen Zivildienst abgeleistet hat. Er besuchte dort die Technikerschule, schrieb seine Technikerarbeit dann beim Fraunhofer Institut in Stuttgart-Vaihingen. Und hier beschäftigte er sich mit etwas gänzlich anderem als Verpackungsmaschinen. Er arbeitete in einem Forschungsprojekt mit , in dem es um Stents ging, um Implantate, die dafür sorgen, dass Gefäße offen bleiben. „Das Fraunhofer Institut forscht an neuen Stents, die mit Sensoren ausgestattet sind“, berichtet Holger Schmidt. Denn bei einem gewissen Prozentsatz von Patienten verschließen sich die Gefäße trotz Stent wieder. Durch den Einsatz der Sensoren soll es Patienten durch ein Auslesegerät selbst möglich werden festzustellen, ob die Gefahr besteht, dass sich das Gefäß wieder verschließt. „Ich habe mich in meiner Technikerarbeit darum gekümmert, einen Testaufbau zu bauen, der den Bedingungen im menschlichen Körper so nahe wie möglich kommt, erzählt Holger Schmidt.
Der Ausflug in die Forschung sei sehr interessant gewesen, doch habe es ihn dann doch wieder zum Maschinenbau hingezogen, berichtet der junge Mann. Er hatte sich bei mehreren Unternehmen beworben, sein Wunsch sei es aber gewesen, wieder bei Bausch+Ströbel anzufangen. „Ich freue mich, dass das geklappt hat“, meint er lächelnd. Kleine Schwierigkeiten hatte er am ersten Arbeitstag aber schon, etwa beim Weg vom Parkplatz zu seinem Arbeitsplatz: als er vor zwei Jahren ging, hat es den großen Neubau noch nicht gegeben.

Gelungene Mittagspause mit dem Franken Radio

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Eine ganz besondere Mittagspause erlebten am Dienstag, 31. Juli, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bausch+Ströbel in Ilshofen. Nicht allein, dass sie auf Einladung der Unternehmensleitung vom Flair Park-Hotel mit einem Grillbuffet im Freien sowie Eis und alkoholfreien Cocktails verwöhnt wurden, noch dazu sendete das Franken Radio live aus dem Hotelpark, berichtete über Bausch+Ströbel.

"Mittagspause mit Franken Radio" heißt die Sommeraktion von Franken Radio. In der Woche vom 30. Juli bis 3. August gehen die Reporter mit ihrem Übertragungswagen auf Tour durch ihr Sendegebiet, die Region Heilbronn-Franken, und besuchen insgesamt fünf Firmen. Hier gestalten sie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die noch nicht im Urlaub sind, eine erlebnisreiche Mittagspause. Am Dienstag machten die Reporter Ulrike Nowak und Alexander Dambach Station beim Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel. Sie sendeten hier live aus dem Park. Im Interview stellten sich Betriebsleiter Gerhard Blumenstock, Monteur Hermann Häfner und Michael Pratz, Abteilungsleiter im Bereich Technik und seit neuestem Betriebschor-Leiter den Fragen von Alexander Dambach. Dieser zeigte sich beeindruckt vom Wachstum der Firma – gerade wird ein Erweiterungsbau für 21 Millionen Euro fertig gestellt – und von der engagierten Belegschaft. Diese ist nicht nur im Bereich Verpackungsmaschinenbau führend, auch außerhalb ihre Arbeitszeit sind sie sehr kreativ. So gibt es zum Beispiel seit Anfang des Jahres einen Betriebschor, wie Michael Pratz erzählte. Interessiert zeigte sich der Moderator auch an den Erlebnissen von Monteur Hermann Häfner: da über 90 Prozent der bei Bausch+Ströbel gefertigten Maschinen ins Ausland gehen, verbringt er, wie viele seiner Kollegen auch, einen großen Teil seiner Arbeitstage im Jahr fern von der Heimat. Ein 30 Kilo schwerer Werkzeugkoffer sei immer im Gepäck, meinte Häfner und erinnerte sich schmunzelnd daran, wie schwierig es in der Anfangszeit war, von manchen Ländern aus telefonischen Kontakt nach Deutschland zu bekommen.
Immer wieder war Bausch+Ströbel während dieses Tages auch Thema im Programm des Franken Radios, hier erfuhren die Hörer zum Beispiel einiges über die Entstehung des heute rund 1000 Mitarbeiter zählenden Unternehmens, das seinen Ursprung vor 45 Jahren in einer kleinen Garage hatte. Die B+S-ler hatten sichtlich Spaß an dieser besonderen verlängerten Mittagspause, bei der sie auch live erleben konnten, wie Radio gemacht wird. Rund 400 waren gekommen, das Team des Flair Park-Hotels hatte damit deutlich mehr B+Sler zu bewirten, als üblicherweise – was es aber wie gewohnt perfekt meisterte.

Wenn die Montagehalle zum Festsaal wird: Bausch + Ströbel-Belegschaft feiert Fertigstellung des Neubaus

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Bevor hier Maschinen stehen, feiern wir hier aber noch ein Fest!“ Diese Idee kam Mitarbeitern von Bausch+Ströbel, als sie einen Blick in die große neue Montagehalle warfen. Ein paar Bierbänke, Getränke und gutes Essen, so sah der ursprüngliche Plan aus. Aber so sei das halt mit Bausch+Ströbel-Mitarbeitern, meinte Geschäftsführer Siegfried Bullinger schmunzelnd, als er in die zum Festsaal umgestaltete Halle blickte: "Wenn man ihnen einen Auftrag gibt, erledigen sie diesen immer viel besser, als ursprünglich erwartet."

Tatsächlich waren dann für die insgesamt über 1500 Gäste - geladen waren alle B+S-ler mit ihren Partnerinnen und Partnern sowie alle Ruheständler - keine Bierbänke, sondern festlich gedeckte runde Tische aufgestellt, es gab eine Bühne, Live-Musik und ein buntes Programm.
Das Fest begann mit einem Sektempfang in der neuen Versandhalle. Von dort ging es dann in den "Festsaal". Durch den Abend führte Radio-Ton-Moderator Ulli Diehr. In einer kleinen Talkrunde befragte er die beiden Geschäftsführer Markus Ströbel und Siegfried Bullinger, sowie den Betriebsratsvorsitzenden Björn Uhlig über die Zukunft des Unternehmens. Viel Applaus erhielten dann die Mitglieder des B+S-Chores und der B+S-Band, die an diesem Tag ihren allerersten Auftritt hatten. Sie waren erst Anfang des Jahres extra für diesen Zweck gegründet worden. "Wir hoffen natürlich, dass genügend Sängerinnen und Sänger dabei bleiben, damit wir im Herbst weiter machen können", so Chorleiter Michael Pratz. Musikalisch war auch der Überraschungsgast: kein Geringerer als Elvis Presley alias Olav Wischulke sorgte hier mit einigen Gesangseinlagen für Stimmung. An einem Stand der Ausbildungsabteilung durfte sich jeder Mitarbeiter seine eigene Einweihungs-Münze prägen, in der Versandhalle konnte man außerdem gegen Basketballspieler der Crailsheimer Merlins im Korbwerfen antreten. Während des Essens und danach spielte die Silvio Dalla Brida Band. Für den gastronomischen Part zeichnete wieder das Flair Park-Hotel Ilshofen verantwortlich - vom Vorspeisenbuffet über mehrere leckere Hauptgerichte bis zu tollen Dessertvariationen blieben hier keine Wünsche offen. Am späten Abend öffnete dann in der Versandhalle die Cocktailbar - und hier wurde dann noch bis in die Morgenstunden gefeiert.
Die Montagehalle hat ihre erste Bewährungsprobe bestanden. Bald werden hier nun Abfüll- und Verpackungsmaschinen montiert. In Kürze können die ersten Abteilungen mit dem Umzug in den Neubau beginnen. Bis allerdings alle neuen Räume komplett eingerichtet und belegt sind - neben der Montagehalle sind dies eine Versandhalle, Lager, Büroräume, das Betriebsrestaurant mit Dachterrasse sowie Besprechungs- und Schulungsräume - wird es noch einige Zeit dauern. Dann findet auch eine offizielle Einweihung statt.

Bausch+Ströbel blickt mit Zufriedenheit zurück auf die Achema 2012

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Deutlich mehr Besucher als auf der vorangegangenen Achema vor drei Jahren, großes Lob von allen Seiten für den schönen und offenen Messeauftritt und nicht zuletzt Aufträge im Volumen von 8 Millionen Euro, die auf dem Messestand durch Vertragtsunterzeichnung endgültig besiegelt wurden: Der Spezialmaschinenbauer Bausch+Ströbel aus Ilshofen blickt sehr zufrieden auf die Messe Achema 2012 in Frankfurt zurück.

Rund 30 Prozent mehr Besucher aus dem Ausland als noch vor drei Jahren und ebenfalls einen deutlichen Anstieg der Besucherzahl aus dem deutschen Sprachraum waren gekommen, um die ausgestellten Neuentwicklungen in Augenschein zu nehmen. Darunter Hochleistungsanlagen zur Verarbeitung von Vials, Ampullen und Einwegspritzen sowie ein sehr flexibles Druckcenter, das Blanko-Etiketten komplett bedruckt und dann gleich auf das Objekt aufbringt. Beim Rundgang über den Stand wurden dann nicht nur technische Details erörtert, oft ging es in den Gesprächen auch schon um ganz konkrete Projekte. Und einige intensive Vorgespräche fanden direkt auf der Messe durch eine Vertragsunterzeichnung ihren Abschluss – insgesamt ging es hier um ein Auftragsvolumen von 8 Millionen Euro. Den großen Besucherandrang bekam nicht nur das Bausch+Ströbel-Messe-Team zu spüren, auch die beiden Köche des Flair Park-Hotels Ilshofen, die für die Verpflegung zuständig waren, hatten alle Hände voll zu tun. Die 600 handgemachten Maultaschen waren weit schneller aufgebraucht als gedacht, letztendlich mussten 200 nachproduziert werden. Am Ende hatten die beiden jungen Köche in der recht kleinen Küche 1500 Essen, darunter Kalbsrouladen und selbst gemachte Nudelsäckchen mit Trüffeln, gekocht und liebevoll angerichtet. Sehr gute Resonanz gab es in diesem Jahr auch auf den gemeinsamen Auftritt der Excellence-United-Mitglieder, zu denen auch Bausch+Ströbel gehört. Deren Stände waren alle in unmittelbarer Nachbarschaft im „Excellence-United-Pavillion untergebracht. Diese Kooperation aus unabhängigen Spezialmaschinenherstellern (Mitglieder sind Bausch+Ströbel, Fette Compacting, Glatt, Harro Höfliger, Uhlmann und VisioTec) hat sich im vergangenen Jahr bei der Interpack in Düsseldorf der Öffentlichkeit vorgestellt und konnte nun, nur ein Jahr später, schon einige gemeinsame Projekte vorweisen. Auch ein gemeinsames Angebot an die Kunden existiert bereits: ein technisch ausgeklügeltes, anwendungsreifes Fernwartungssystem, das bei Einhaltung höchster Standards im Bereich Datensicherheit weitreichende Anwendungsmöglichkeiten bietet. Jedes Unternehmen stellte dieses System auf seinem Stand vor – wobei alle Demo-Stände miteinander vernetzt waren. Die Resonanz der Kunden darauf war sehr positiv. Gut kamen auch die Kundenabende an, die an jedem Messetag auf einem anderen Stand der Excellence-United-Mitglieder stattfanden. Bei Bausch+Ströbel stand der Abend unter dem Motto „hohenlohe – a region of living culture“. Hier konnte man auch eine Delegation des Landkreises mit Landrat Gerhard Bauer begrüßen.

Auszubildende von Bausch + Ströbel bauen Dosiermaschine für die Stadt Ilshofen

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In der Regel füllen die Maschinen und Anlagen von Bausch + Ströbel hochwertige Medikamente in Spritzen, Ampullen oder Fläschchen ab. Meist handelt es sich hierbei um große Hochleistungsanlagen. Das Unternehmen stellt aber auch kleinere Maschinen für den Laborbereich her und für Messen oder den "Tag der offenen Ausbildung" werden die handlicheren Labor-Dosiermaschinen auch schon mal "zweckentfremdet": dann wird hier nicht Medizin, sondern leckerer Fruchtcocktail für Gäste abgefüllt.

Bei einer Wirtschaftsmesse vor einigen Jahren hatte sich Ilshofens Bürgermeister Roland Wurmthaler von Bausch + Ströbel, dem größten Arbeitgeber seiner Gemeinde, eine solche Dosiermaschine als Attraktion für den eigenen Messestand ausgeliehen. "Und das kam bei unseren Standbesuchern damals wirklich gut an", erinnert sich Wurmthaler. Im vergangenen Jahr bei der Hohenloher Arena-Messe war der Stand der Stadt Ilshofen allerdings nicht mit einer solchen Maschine ausgestattet. Leider, wie der Schultes fand. Doch schließlich, so dachte er sich, "sind wir hier doch auf einer Verbrauchermesse" - und Bausch + Ströbel hatte seinen Messestand ganz in der Nachbarschaft. Warum also nicht dort eine solche Maschine für künftige Auftritte der Stadt bestellen? Und genau das tat Wurmthaler dann auch. "Bei einer Verbrauchermesse rechnen wir ja eigentlich nicht mit Aufträgen", meint Geschäftsführer Siegfried Bullinger schmunzelnd. Die wirklichen Kunden, meist Vertreter bekannter Pharmazeuten, sind eben doch auf Fachmessen anzutreffen. Doch war es keine Frage, dass Wurmthaler eine Zusage bekam.

Die Monate vergingen und die spaßhafte Bestellung geriet in Vergessenheit - zumindest im Ilshofener Rathaus. Bei Bausch + Ströbel hingegen erinnerte man sich noch gut an das Versprechen, das man dem Schultes 2011 gab: und so erhielten die Auszubildenden aus den Bereichen Mechanik und Elektrik den Auftrag, eine spezielle "Bürgermeistermaschine" zu bauen. Diese Dosiermaschine wurde nun in der Woche vor der Hohenloher Arena-Messe in der Lehrwerkstatt von Bausch + Ströbel geplant und montiert. Pünktlich zur Messe war sie fertig und war dann während der Messe am Stand von Bausch + Ströbel zu besichtigen. Am letzten Messetag wechselte sie dann den Besitzer: um 17 Uhr wurde sie Roland Wurmthaler als Vertreter der Stadt Ilshofen als Geschenk übergeben. Sie hat übrigens die Maschinennummer BMM 2012 - die "Bürgermeistermaschine".
Was aber hat die Stadt Ilshofen nun mit dieser Dosiermaschine vor? Sollen damit etwa Gemeinderatssitzungen aufgelockert werden? Denn, so merkte Siegfried Bullinger bei der Übergabe schmunzelnd an, man könne die Füllmenge natürlich variieren, etwa von 2cl bis 250 ml - also quasi von Schnapsglas- bis Viertelesgröße. Daran, so meinte Wurmthaler lachend, sei eher nicht gedacht. Vielmehr soll das Geschenk bei verschiedensten öffentlichen Anlässen der Stadt zum Einsatz kommen. Seien das nun Messen oder öffentliche Veranstaltungen im Rathaus. Für "Cocktail-Rezeptideen" sei man aber durchaus dankbar, würden sich solche doch sicher nicht in der offiziellen Bedienungsanleitung finden, so Roland Wurmthaler schmunzelnd. Er bedankte sich ganz herzlich im Namen der Stadt Ilshofen bei Bausch + Ströbel für diese gelungene Überraschung.