Richtfest bei Bausch+Ströbel

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Die bisher größte Investition in der über 40-jährigen Firmengeschichte des Spezialmaschinenherstellers Bausch +Ströbel schreitet voran: Für 20 Millionen Euro entstehen am Standort Ilshofen Montagehalle, Lager- und Büroflächen. Im Juni war feierliche Grundsteinlegung, am 12. Oktober konnte nun bereits Richtfest gefeiert werden.

Die Arbeiten seien im Zeitplan, alle drei Bauabschnitte sollen bis Mitte 2012 bezugsfertig sein, meinte der geschäftsführende Gesellschafter Markus Ströbel in seiner Begrüßungsrede. Er bedankte sich bei allen am Bau Beteiligten und ging dann kurz auf die Bauwerke selbst ein. Das größte Gebäude wird eine 6000 Quadratmeter große Montagehalle mit angeschlossener Versandhalle.

Der zweite Bau, welcher sich zwischen der neuen und der alten Montagehalle befindet, beinhaltet im Erdgeschoss ein Kleinteile- und ein Kommissionierlager. Im ersten Obergeschoss sollen Schulungs- und Besprechungsräume sowie eine Kantine mit angeschlossener Küche eingerichtet werden. Die Nutzfläche in beiden Stockwerken beträgt 3.500 Quadratmeter, worin die vorgesehene Dachterrasse nicht mitgerechnet ist. Das letzte Bauteil, ein Bürogebäude, hat insgesamt vier Stockwerke mit einer Fläche von ebenfalls 3.500 Quadratmetern. In den zwei oberen Stockwerken sollen die Elektroabteilungen untergebracht werden, im Erdgeschoss werden Meisterbüros und Kundenbesprechungsräume eingerichtet und im Untergeschoss Sozial- und Technikräume. "Insgesamt entstehen hier 13.000 Quadratmeter neue Nutzfläche, was deutlich mehr als die Hälfte der bisherigen Nutzfläche ist", so Markus Ströbel.

Derzeit laufen die Montagearbeiten für die Bereiche Heizung, Lüftung und Sanitär sowie die Elektroarbeiten.
Ende Oktober werden die Fenster eingebaut, so dass die Fassaden vor dem Winter geschlossen werden können. In den nächsten Wochen werden auch die Dachabdichtungen auf der Montagehalle und dem Kommissionierlager aufgebracht, damit die Dächer ebenfalls vor dem Wintereinbruch geschlossen werden. Die vorgesehene Photovoltaikanlage auf dem Dach der Montagehalle wrd ab Mitte November montiert.
Kurz ging Markus Ströbel in seiner Rede auch auf die Tradition des Richtfestes ein. "Das Richtfest lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurück nachweisen und soll vor allem den Dank an die am Bau Beteiligten und den Dank gegenüber Gott für Bewahrung vor Unglück zum Ausdruck bringen." Vor allem in der Schweiz sei es früher üblich gewesen, dass die eingeladenen Gäste zuerst gemeinsam das Dach eindeckten, bevor es an den gedeckten Tisch ging. Diese Tradition werde er aber nicht mehr aufleben lassen, meinte er schmunzelnd. Wohl aber lud er alle zu einem zünftigen Mahl ein, nachdem der Richtspruch gesprochen und die schön geschmückte Richtkrone feierlich aufs Dach gezogen worden war.

Bausch+Ströbel Finalist bei Wettbewerb Entrepreneur des Jahres 2011

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Man fühlte sich ein wenig an eine Oscar-Verleihung erinnert: Die Gäste wurden mit schicken Autos vorgefahren, schritten über einen roten Teppich und wurden auf dem Weg in die Alte Oper in Frankfurt gleich fotografiert: bei einer Gala mit hochkarätigen Gästen aus Politik und Wirtschaft wurden hier die Sieger des Wettbewerbs "Entrepreneur des Jahres 2011" bekannt gegeben und geehrt. Unter den Finalisten waren in diesem Jahr auch Vertreter aus dem Landkreis Schwäbisch Hall: Siegfried Bullinger und Markus Ströbel, die beiden geschäftsführenden Gesellschafter des Spezialmaschinenherstellers Bausch + Ströbel in Ilshofen.

Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young würdigt jedes Jahr herausragende Unternehmer als "Entrepreneure des Jahres". "Wir erhielten in diesem Jahr erstmals die Einladung, uns hier doch zu bewerben", erinnert sich Siegfried Bullinger. Die Bewerbungsunterlagen wurden eingereicht, zwei Mitarbeiter von Ernst & Young besuchten das Unternehmen dann zum ausführlichen Interview. Als die Nachricht kam, dass sie es auf Anhieb unter die 65 Finalisten geschafft hatten, freuten sich Markus Ströbel und Siegfried Bullinger sehr: "Bei bundesweit 300 nominierten Unternehmen ist das schon etwas Besonderes."

Die Einladung zur Gala in der Alten Oper in Frankfurt, in der die Preisverleihung am vergangenen Freitag stattfand, nahmen sie mit Freuden an. Hier wurden zuerst alle Finalisten geehrt, bevor dann verkündet wurde, wer sich in den insgesamt fünf Kategorien "Entrepreneur des Jahres 2011" nennen darf. Im Mozartsaal begrüßte Georg Graf Waldersee, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ernst & Young GmbH, Gäste und Finalisten. Er freute sich, dass der Preis inzwischen schon zum 15. Mal verliehen wird. Insgesamt, so Georg Graf Waldersee, werde die Auszeichnung in 50 Ländern vergeben. Im Namen der Jury erklärte dann Prof. Dr. h.c. Lothar Späth, dass es alles andere als leicht gewesen sei, unter den Unternehmen eine Rangfolge festzulegen. Vor allem, als es darum ging, aus den 65 Finalisten, die ja allesamt herausragende Unternehmerpersönlichkeiten seien, die fünf auszuwählen, die sich "Entrepreneur des Jahres 2011" nennen dürfen. Ganz besonders freute sich der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, dass aus "seinem Ländle" die mit Abstand meisten Finalisten kommen.

Allen 65 Finalisten wurde dann feierlich ihre Auszeichnung überreicht. "Die Preisträger nahmen die Juroren durch deutliche Wachstumsraten, aber auch durch Engagement für soziale und ökologische Projekte für sich ein", sagt Wolfgang Glauner, Organisator und Projektleiter des Wettbewerbs. Danach ging es ins Foyer, wo die Bilder aller Finalisten - alle von einem Zeichner eigens gefertigt - und eine kleine Zusammenfassung dessen, mit was sich die einzelnen Unternehmen beschäftigen, in einem "Walk of Fame" ausgestellt waren.

Nach dem Dinner im großen Saal wurde es dann spannend. Nun wurde das Geheimnis gelüftet, wer sich "Entrepreneur des Jahres 2011" nennen darf. Für die Kategorie Industrie, für die auch Bausch + Ströbel nominiert war, erhielt diesen Preis Dr. Manfred Wittenstein (69) Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG Igersheim-Harthausen. Er machte aus einem ruinösen Nähmaschinenbetrieb einen Weltmarktführer in Antriebstechnologie. Wittenstein darf Deutschland nun zudem beim internationalen Wettbewerb "World Entrepreneur oft the Year 2012" in Monte Carlo vertreten. Am Württemberg-Tisch freute man sich, dass die Auszeichnung in die Region geht. Schließlich sei das ein tolles Aushängeschild für ein Gebiet mit vielen - zum Teil eher unbekannten - Weltmarktführern, so Siegfried Bullinger. Bei Bausch + Ströbel zeigt man sich mit der Auszeichnung "Finalist" schon sehr zufrieden. "Schon der Abend in der Alten Oper war wirklich ein einmaliges Erlebnis", so Markus Ströbel rückblickend.

Siegfried Bullinger und Markus Ströbel sind nun automatisch in den "Entrepreneur des Jahres-Club" aufgenommen, der für seine Mitglieder immer wieder hochkarätige Veranstaltungen bietet.

Über den Wettbewerb "Entrepreneur des Jahres"
Ernst & Young organisiert den Unternehmerwettbewerb "Entrepreneur des Jahres" weltweit in über 50 Ländern. In Deutschland wird die Auszeichnung 2011 zum 15. Mal verliehen. Eine neutrale Jury wählt die Sieger in fünf Kategorien. Mit der Auszeichnung werden unternehmerische Spitzenleistungen identifiziert und honoriert. Unterstützt wird der Wettbewerb von namhaften Unternehmen und Medien, darunter die DZ BANK, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Manager Magazin.
Neben der Auszeichnung erfolgreicher Unternehmerpersönlichkeiten hat sich Ernst & Young auch die Förderung kommender Generationen von Entrepreneuren zur Aufgabe gemacht und die "Entrepreneur of the Year Junior Academy" ins Leben gerufen.
Die unabhängige Jury

  • Prof. Dr. h.c. Lothar Späth, Ministerpräsident a.D.
  • Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. e.h. mult. Dr. h.c. mult. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft
  • Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz, Präsident des ZEW Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH
  • Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer, Gründer der IDS Scheer AG
  • Dr. Patrick Adenauer, Geschäftsführer der Bauwens GmbH & Co. KG


Besonderer Grundstein

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Mit über 100 Gästen konnte Bausch+Ströbel am Donnerstag, 30. Juni, die feierliche Grundsteinlegung für die Firmenerweiterung begehen. Am Standort Ilshofen entstehen hier rund 13 000 Quadratmeter Montage-, Büro- und Lagerfläche sowie Sozial- und Schulungsräume und eine Kantine. Die Bauherrenrede hielt der Geschäftsführende Gesellschafter Siegfried Bullinger, und er überraschte die Gäste mit einem besonderen Grundstein, einem gläsernen Würfel. Dieser war in zweierlei Hinsicht Grundstein: zum einen, weil er tatsächlich als Grundstein in das Fundament der neuen Montagehalle eingelassen wurde - zusammen mit einem Rohrbehälter, der tagesaktuelle Dinge wie Zeitungen, aktuelle Münzen, die Imagebroschüre oder das Kundenmagazin des Unternehmens enthielt. Zum anderen aber auch, weil dessen Inhalt tatsächlich den Grundstock für die spätere rasante Entwicklung von Bausch+Ströbel darstellt: die erste von Bausch+Ströbel gebaute Maschine.
Es handelt sich um eine Ampullen-Füll- und Verschließmaschine Typ AFV 2001, Baujahr 1965, die insgesamt bei verschiedensten Firmen über 44 Jahre lang im Einsatz war. Die Gründungsgesellschafter Rolf Ströbel und Siegfried Bullinger haben sie am Anfang ihrer Selbständigkeit komplett konstruiert und gebaut: sie haben alle Teile gefertigt, haben die Maschine montiert, lackiert und getestet. Zum Schluss haben sie das allererste Typenschild mit der Maschinennummer 2709 angebracht. "Da wir uns mit der Nummer 1 nicht als Neulinge auf dem Markt outen wollten, haben wir einfach das Lieferdatum genommen", meinte Siegfries Bullinger schmunzelnd. Die Maschine wurde zum Verkaufsschlager, insgesamt wurde sie 150 mal gebaut und verkauft.
Inzwischen sind die Anlagen von Bausch+Ströbel weit komplexer, rund 11 500 verließen seit Firmengründung das Werk in Ilshofen.
Zur Grunsteinlegung gtratulierten in ihren Grußworten auch Gerhard Bauer, Landrat des Kreises Schwäbisch Hall, und Ilshofens Bürgermeister Roland Wurmthaler. Die Freude der Belegschaft über den Neubau und das Bekenntnis zum Standort Ilshofen brachte der Betriebsratsvorsitzende Björn Uhlig zum Ausdruck - und die Belegschaft freue sich schon auf das Einweihungsfest 2012 meinte er augenzwinkernd.
Frank Berner, Geschäftsführer des Architekturbüros kab, ging in seinem Grußwort dann auf die Details des neuen Gebäudes ein.

Lösung aus einer Hand - Bausch + Ströbel und SKAN schließen Kooperationsvertrag ab

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Mit der Vertragsunterzeichnung während der Interpack in Düsseldorf ist es nun offiziell: Der Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel und SKAN, die Spezialistin der Isolatortechnologie, werden künftig eng im Bereich Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von isolierten aseptischen und aseptisch-toxischen Abfüllanlagen zusammenarbeiten. Unterzeichnet haben den Vertrag Thomas Huber und Volker Sigwarth von SKAN und Markus Ströbel und Siegfried Bullinger, geschäftsführende Gesellschafter von Bausch+Ströbel. "Durch diese Kooperation profitieren die Kunden vom gebündelten Wissen unserer beiden Unternehmen", sind sich die Kooperationspartner sicher.

Bausch + Ströbel ist weltweit führend im Bereich Spezialmaschinenbau für die pharmazeutische Industrie. Das Unternehmen entwickelt und baut Abfüll- und Verpackungsanlagen für flüssige und pulverförmige Arzneimittel.
Das schweizerische Unternehmen SKAN ist ebenfalls ein bekannter Name in der Pharmabranche:
Die SKAN ist der weltweit größte Anbieter und Technologieführer im Bereich der Isolatortechnologie für die aseptische und aseptisch-toxische Pharma- Produktion und Qualitätskontrolle.

Die Ausrüstung einer Abfüllanlage mit einem Isolator erlaubt deren vorgängige Dekontamination und schützt die kritische Zone der Abfüll- und Verpackungsprozesse maximal vor einer Kontamination durch den Menschen und der Umgebung.
Solche isolierten aseptischen und aseptisch-toxischen Abfüllanlagen haben die pharmazeutischen Hersteller bislang bei verschiedenen Unternehmen in Kombination gekauft:
Für die Abfüllanlage selbst zeichnete sich der Maschinenbauer zuständig, für die Isolatortechnologie ein weiterer Spezialist für diese hochtechnischen Geräte. Die Realisation derartiger Projekte bezüglich Projektverantwortlichkeiten und Koordination zwischen den einzelnen Anlagenherstellern erfolgte in der Regel flexibel nach Präferenz des Kunden: Je nach Projektvolumen übernahm entweder der Kunde selbst, ein Generalunternehmer oder einer der Anlagenhersteller die Gesamtkoordination des Projekts. Weitere Möglichkeit war, dass sich die Anlagenhersteller zu einem projektspezifischen Konsortium für dieses laufende Projekt zusammenschlossen.
Diese letzte Form bauen nun Bausch+Ströbel und SKAN mit ihrem Kooperationsvertrag konsequent aus und bieten isolierte aseptische und aspetisch-toxische Abfüllanlagen aus einer Hand an. Die Vorteile dieser Projektrealisierung aus einer Hand sind überzeugend: Zum einen erhält der Kunde eine integrierte technische Lösung durch eine an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete gemeinsame Entwicklung. Zum anderen profitiert er von einem geringeren Koordinationsaufwand während der Projektrealisierung. Ist die Anlage dann in Betrieb, steht eine ganzheitliche kompetente Betreuung der isolierten Abfüllanlage mit Wartungs- und Serviceleistungen zur Verfügung.

Der Kooperationsvertrag schreibt allerdings keine Ausschließlichkeit vor. "Jedem Vertragspartner ist es freigestellt, auch mit anderen Unternehmen zu kooperieren, wenn ein Kunde eine andere Isolator-Füllmaschinenkombination wünscht, etwa, wenn er schon andere Abfüllanlagen oder Isolatoren von anderen Herstellern nutzt", so Thomas Huber von der Firma SKAN. "Ich bin mir jedoch sicher, dass Kunden sehr schnell die Vorteile dieser Zusammenarbeit sehen und diese auch nutzen", ergänzt Markus Ströbel von Bausch+Ströbel.

Excellence United - Spitzentechnologie für die gesamte Wertschöpfungskette der Produktion in der Pharma-, Medizintechnik- und Prozessindustrie

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Excellence United ist eine strategische Allianz von Unternehmen des Spezialmaschinenbaus. Alle Mitglieder sind selbstständige, mittelständische Familienunternehmen und jedes für sich besitzt eine im Markt anerkannte technisch führende Rolle im jeweiligen Segment. Dies wird im Namen "Excellence United" zum Ausdruck gebracht. Gemeinsam decken die Mitglieder der Allianz alle Stufen der Wertschöpfungskette bei Kunden aus der Pharma-, Medizintechnik- und Prozessindustrie ab. Für diese Anwender bietet die Excellence United ein einzigartiges Netzwerk von Know-how, Technik, Service und Projektmanagement - und zwar weltweit.

So profitieren Kunden z. B. bei Turn-Key Projekten von aufeinander abgestimmten Prozessen, modernen Bedienkonzepten und durchgängigen Dokumentationen, die eine maximale Planungs- und Produktionssicherheit garantieren. Durch die gemeinsame Nutzung der Ressourcen haben Kunden Zugriff auf ein weltweit einmalig dichtes Service-Netzwerk mit rund 600 Mitarbeitern. Insgesamt beschäftigen die Unternehmen der Excellence United mehr als 4.800 Mitarbeiter und erzielen einen Umsatz von über 800 Mio. €.

Die Mitglieder der Allianz sind Bausch+Ströbel, Fette Compacting, Glatt, Harro Höfliger, Uhlmann und Visiotec.

Excellence United: Spezialmaschinenbauer gründen strategische Allianz für die Pharma-, Medizintechnik- und Prozessindustrie

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Unternehmen sind in ihren Märkten technisch führend. Turn-Key-Projekte für alle Stufen der Wertschöpfungskette. Weltweites Service-Netzwerk mit mehr als 600 Mitarbeitern.

Düsseldorf, 12. Mai 2011 - Die pharmazeutische Industrie befindet sich in einem umfassenden Veränderungsprozess. Während die Gesundheitssysteme in den etablierten Märkten unter einem massiven Kostendruck stehen, erleben die so genannten "Pharmerging Markets" ein beeindruckendes Wachstum. Diese Entwicklung stellt Pharmaunternehmen vor vielfältige Herausforderungen und eröffnet Anbietern von Produktionstechnik zahlreiche Chancen. Angeregt durch diese Entwicklungen haben sechs technisch führende Unternehmen des Spezialmaschinenbaus im April 2011 eine strategische Allianz gegründet.

Mitglieder der Excellence United sind die Unternehmen Bausch+Ströbel, Fette Compacting, Glatt, Harro Höfliger, Uhlmann und VisioTec. Das gemeinsame Angebot richtet sich gezielt an Unternehmen der Pharma-, Medizintechnik- und Prozessindustrie und deckt alle Stufen der Wertschöpfungskette ab: angefangen bei Laborausrüstung über die Herstellung von klinischen Mustern und die Arzneimittelproduktion bis hin zu Maschinen für die Endverpackung.

"Wir treten an, um durch unser gemeinsames Angebot die Produktivität und Effizienz der Produktions-, Entwicklungs- und Verpackungsprozesse unserer Kunden deutlich zu verbessern", erklärt Siegfried Drost, Geschäftsführer von Uhlmann und Sprecher der Excellence United, den Anspruch der Allianz. Der Impuls für die Zusammenarbeit der Unternehmen komme aus dem Markt, so Drost: "Bei zahlreichen Ausrüstungsprojekten in den vergangenen Jahren, bei denen die Betreiber einen Best-in-Class-Ansatz verfolgten, haben wir uns quasi die Klinke in die Hand gegeben. Indem wir unsere Kompetenzen bu?ndeln, bieten wir den Kunden diese Leistung jetzt aus einer Hand. Diese profitieren von einem verbesserten Schnittstellenmanagement, einer durchgängigen Dokumentation und einer schnellen Vorortbetreuung."

Die Zusammenarbeit in der Excellence United hat mit der Etablierung gemeinsamer Projektteams bereits im Januar 2011 begonnen. Unternehmerisches Ziel der Allianz ist es, mittelfristig bis zu 25 Prozent aller Projekte gemeinsam mit anderen Mitgliedsunternehmen durchzuführen.